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Kreis Rottweil Borkenkäfer: Forstamt rät zur Vorsicht

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Der Borkenkäfer könnte sich rasant vermehren. Das Forstamt gibt Empfehlungen an die Waldbesitzer. (Symbolbild) Foto: pixabay

Kreis Rottweil - Das Sturmtief Sabine hat auch in den Wäldern im Kreis Rottweil deutliche Spuren hinterlassen. Die Schäden durch gebrochenes und geworfenes Holz machen schnelles Handeln gerade jetzt erforderlich. Das Forstamt erteilt deshalb dringende Hinweise an alle Waldbesitzer.

Noch laufen nach dem Sturm die Aufräumarbeiten. "Wir machen gerade die Wege frei", sagt Forstamtsleiter Frank Kapahnke. Über die Schäden gebe es mengenmäßig noch keinen endgültigen Überblick. Es handle sich jedoch um eine "überschaubare Menge", so Kapahnkes Einschätzung. Im Westen des Landkreises seien die Schäden am stärksten.

Er gehe davon aus, dass die Schäden durch das Sturmholz im Rahmen des planmäßigen Einschlags wieder aufgefangen werden können und der Holzmarkt nicht maßgeblich beeinflusst werde. Aber: "Wir sind in diesem Frühjahr mit den Stürmen noch nicht durch. Da kann noch was kommen."

Jetzt beginnt der Wettlauf gegen den Borkenkäfer. Werde das Sturmholz nicht zügig aufgearbeitet, fänden die Borkenkäfer im Frühjahr genug Holz, das ihnen als ideale Brutstätte dienen wird. Hinzu komme der überdurchschnittlich heiße Sommer 2019 mit sehr wenig Niederschlag. Dadurch konnten sich die Käfer optimal entwickeln und vermehren. Noch spät im Jahr befallene Bäume, hauptsächlich am Rand von Befallsherden, dienen als "Überwinterungsbäume". Um die Käferpopulation im Frühjahr zu reduzieren und die Gefahr für die Fichtenbestände eindämmen zu können, müssen diese Bäume entfernt werden.

Das Forstamt rechnet mit einer hohen Ausgangspopulation an Borkenkäfern aus dem vergangenen Jahr, denen mit dem Sturmholz genug bruttaugliches Material zur Verfügung steht.

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