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Rottweil Beginn der Suche für Innenstadtmanager

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Leere Schaufenster an der Ecke Kriegsdamm/Schulstraße. Das Tattoostudio ist ausgezogen. Foto: Otto

Rottweil - Es ist ein Posten, auf dem große Hoffnungen ruhen: Die Stelle des neuen Innenstadtmanagers für Rottweil ist nun offiziell ausgeschrieben. Netzwerken, Projekte entwickeln, leere Ladenflächen füllen – die Aufgaben sind vielfältig. Passend dazu tut sich direkt neben dem Rathaus ein neuer Leerstand auf.

Lange wurde um diese Stelle debattiert. Der Ruf nach einem Innenstadtmanager oder einer Managerin als Schnittstelle zwischen Gewerbe- und Handelsverein und Stadtverwaltung, nach jemandem, der die Kommunikation zwischen allen Akteuren in Sachen Innenstadt am Laufen hält und der den GHV bei vielen großen und kleinen Aufgaben entlastet, wurde in den vergangenen Monaten zusehends lauter.

Tattoostudio Jennykay steht leer

Ein äußeres Zeichen für den Handlungsbedarf sind die zunehmenden Leerstände in der historischen Innenstadt. Neustes Beispiel: Die großen Fenster des Tattoostudios Jennykay direkt am Neuen Rathaus sind plötzlich leer, die Tätowiererin hat den Standort an der Ecke Kriegsdamm/Schulstraße aufgegeben. Die "Betreuung eines aktiven Flächen- und Leerstandmanagements" ist eine der Aufgaben des künftigen Stelleninhabers.

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Doch mit der Suche nach neuen Mietern für leere Ladenflächen ist es nicht getan. "Durch das neue Innenstadtmanagement sollen alle örtlichen Akteure vernetzt und die Rottweiler Innenstadt mit neuen Ideen und gezielten Maßnahmen wirksam unterstützt und gestärkt werden", heißt es in der Ausschreibung. Es gilt, Projekte im öffentlichen Raum zur Steigerung der Besuchszahlen durchzuführen, Bestandsbetriebe zu fördern, neue Betriebe an Land zu ziehen und an der strategischen Ausrichtung des Standorts hinsichtlich der bevorstehenden Großprojekte - Landesgartenschau 2028 und Hängebrücke - mitzuarbeiten.

Die Finanzierung der Vollzeitstelle für zunächst vier Jahre übernehmen die Stadt (128.000 Euro) und der Gewerbe- und Handelsverein (80.000 Euro) gemeinsam, außerdem gibt es eine Förderung des Landes Baden-Württemberg über 99.600 Euro aus dem nichtinvestiven Städtebauförderungsprogramm. Die Stelle ist an das städtische Sanierungsgebiet gebunden und daher zunächst befristet.

Schon früh hatten GHV und Stadt betont, dass es bei diesem Posten ganz stark auf die richtige Person ankommt. Wer die Innenstadt managen will, muss den richtigen Ton im Gespräch mit vielen verschiedenen Beteiligten finden, muss vermitteln und überzeugen können. Gefordert ist deshalb in der Stellenbeschreibung neben einem "einschlägigen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss und/oder mehrjährige einschlägiger Berufserfahrung auch ein "überzeugendes, sympathisches Auftreten mit Macher- und Dienstleistungsmentalität". Wie viele Macher sich der Herausforderung stellen wollen, wird sich am 11. Oktober zeigen. Dann endet die Bewerbungsfrist.

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