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Rottweil Band zwischen Naturfreunde und Pächter endgültig zerschnitten

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Das Band zwischen den Naturfreunden und dem Pächter sei nun endgültig durchschnitten. (Archiv-Bild) Foto: Privat

Rottweil - Die Naturfreunde Rottweil zeigen sich nach eigener Aussage überrascht über das Verhalten des Pächters des Naturfreundehauses Jungbrunnen, Frank Bohn, das er ihnen gegenüber zeigt. In einer Stellungnahme legen sie ihre Sicht der Dinge dar.

Es sei sein gutes Recht, eine Online-Petition einzurichten, schreibt Torsten Stumpf, stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe Rottweil, und es sei ebenso schön zu lesen, dass er bei seinen Stammgästen beliebt sei, aber er sollte dennoch die Sachlage nicht zu seinen Gunsten verdrehen.

"Interna und Unstimmigkeiten gehören persönlich geklärt"

Es gebe eben genauso Gä­ste, die nicht zufrieden gewesen seien. Die Kündigung von Frank Bohn sei ein Vorstandsbeschluss der Naturfreunde Rottweil gewesen. Nicht die alleinige Entscheidung der Vorsitzenden, Gisela Burger.

Es wäre für den Vorstand sicherlich einfacher gewesen, weiterhin den Pächter zu halten und monatlich die Einnahmen einzuziehen. "Aber obwohl wir keinen neuen Pächter für das Naturfreundehaus haben, mussten wir gemeinsam entscheiden, dass Herrn Bohn zum Jahresende gekündigt wird," teilt Torsten Stumpf mit.

Deshalb sei es den Naturfreunden unerklärlich, warum er das Ehepaar Burger auf sämtlichen Kanälen anfeinde und verunglimpfe. Dies sei inakzeptabel.

Die Naturfreunde Rottweil seien der Meinung, dass, wenn er unbedingt Pächter bleiben wollte, er mit einem Mitglied des Vorstands ein persönliches Gespräch hätte suchen sollen, was er jedoch bis Tag dieser Stellungnahme nicht getan habe. "Interna und Unstimmigkeiten gehören persönlich geklärt."

Sechs Punkte

Schließlich gehen die Naturfreunde ins Detail und li­sten folgende sechs Punkte auf:

"Herr Bohn hat nicht das Naturfreundehaus-Logo entworfen, es handelt sich nur um sein persönlichen Gaststättenlogo. Das Naturfreundelogo gibt es seit 125 Jahren und den Ortsverein seit 101 Jahren.

Der Bauhof Rottweil, dafür sind wir wirklich sehr dankbar, hat die Pflege des Spielplatzes übernommen, da dieser auch wieder der Stadt Rottweil gehört. Herr Bohn hatte lediglich angefragt, ob er diesen mähen sollte, was er aber logischerweise nun nicht mehr muss.

Der Jungbrunnen wurde im Sommer 2018 in einem ordentlichen Zustand Herrn Bohn überlassen. Arbeiten, die Herr Bohn in Eigenlei­stung über seinen Pachtvertrag hinaus ausgeführt hat, hat er den Naturfreunden berechnet, wie dies auch vereinbart war, und diese wurden entsprechend entlohnt.

Ein offenes Haus für alle

Wenn man von einer Brauerei Theke und anderes Inventar kostenlos bereitgestellt bekommt, muss man auch deren Bier anbieten.

Und zuletzt ist noch anzumerken, dass Herr Bohn sich bereits vor der ausgesprochenen Kündigung bei anderen Naturfreundehäusern und Gaststätten um eine Pacht beworben hat. Somit verstehen wir nicht, warum er überrascht ist über die Kündigung, wenn er selbst eine andere Wirkungsstätte bereits weit vor der Kündigung gesucht hat."

Fazit des Vorstandes der Rottweiler Ortsgruppe: Es stehe für sie außer Frage, dass das Pachtverhältnis zum 31. Dezember endet. Das Band sei für die Naturfreunde Rottweil endgültig zerschnitten.

Ein Naturfreundehaus sei ein offenes Haus für alle, alle Altersklassen, alle Konfessionen, aus allen Ländern und Regionen. Ein Naturfreundehaus werde nach den Grundsätzen der Naturfreunde geführt - und wenn dies eben nicht mehr gegeben sei, könne eine Zusammenarbeit weiterhin nicht stattfinden.

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