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Rottweil/Balgheim Mutter will ihre Kinder in Wald töten

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In einem Wald in Balgheim habe die Mutter laut Anklage der Staatsanwaltschaft versucht ihre Kinder zu töten. (Symbolbild) Foto: Bantle

Rottweil/Balgheim - Die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt gegen eine 36-Jährige wegen versuchten Totschlags. Die Frau soll am Donnerstagnachmittag versucht haben, in einem Waldstück bei Balgheim (Kreis Tuttlingen) ihren dreijährigen Sohn zu töten.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 36-Jährige zusammen mit dem Dreijährigen und ihrer zwölf Jahre alten Tochter in das Waldgebiet gegangen. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft hatte sie die Absicht, Selbstmord zu begehen. Vorher habe sie ihre beiden Kinder töten wollen. Als die Tochter das erkannte, habe sie die Flucht ergriffen. Sie wandte sich im Ortsgebiet an einen Passanten, der die Polizei verständigte. Polizeibeamte des Polizeireviers Spaichingen fanden die Tatverdächtige und ihren Sohn im Wald. Die Frau hatte den Jungen mit einem Messer bereits schwer verletzt.

Kinder in Obhut genommen

Das Kind wurde vor Ort notärztlich versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Die ebenfalls verletzte Tatverdächtige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die zwölfjährige Tochter blieb körperlich unverletzt.

Der schwer verletzte Dreijährige befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Die Verletzungen, die sich die Mutter selbst zugefügt hatte, waren nicht lebensgefährlich und wurden ambulant behandelt. Die beiden Kinder werden betreut. Die weitere Begleitung erfolgt in Abstimmung mit den zuständigen Jugendämtern.

Die Staatsanwaltschaft Rottweil beantragt beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rottweil den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gegen die Tatverdächtige. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizeidirektion Rottweil übernommen.

Suizidgedanken sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie bei der Telefonseelsorge unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 und unter https://www.telefonseelsorge.de/. Eine Liste mit Hilfsangeboten findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/

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