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Rottweil Autsch: Bänderriss bremst einen Bruder aus

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Foto: Foto: Schwarzwälder Bote

Der eine sprintet lässig die Treppen im Stadtgraben hoch, der andere steht am Rand und hält den rechten Fuß in die Höhe: Auftreten geht nicht. Für Robin Auch wird es nichts mit dem Start beim Towerrun. Bänderriss! Sein Bruder Simon muss am Sonntag allein antreten – wenn sich nicht noch ein Ersatz findet.

Rottweil. Die beiden jungen Rottweiler sind Teil unseres Schwabo-Teams, das sich am Sonntag beim höchsten Treppenlauf Westeuropas im Thyssen-Krupp-Testturm die 1390 Stufen im Laufschritt hinaufwagt. Internationale Eliteläufer sind an diesem Tag ebenso am Start wie Feuerwehrmänner und Hobbyläufer.

Viele Vereinsläufer, Feuerwehren und die Polizeihochschule sind dabei

Die Teilnehmerliste zeigt, dass viele Mitglieder aus Sportvereinen und -gruppen des Kreises am Start sein werden: Der Lauftreff des VfB Bösingen findet sich ebenso wie der TSV Göllsdorf, der SV Zimmern, der SV Mariazell, der AB Aichhalden, der Lauftreff Waldmössingen oder die SG Schramberg. Neben Profiläufern des Verbands Towerrunning Germany sind auch etliche Feuerwehren aus dem Kreis und weit darüber hinaus mit dabei. Auch die Polizeihochschule stellt ein großes Teilnehmerfeld.

Ein Wermutstropfen: So richtig hautnah mitfiebern geht nicht

Gestartet wird natürlich in verschiedenen Klassen: Den Beginn machen am Morgen von 10 bis 12 Uhr die Feuerwehren mit anschließender Siegerehrung, es folgen ab 12.30 Uhr die Elite-Läufer, die Einzelläufer und am Nachmittag geht es ab 14.50 Uhr mit dem Zweier-Teamwettbewerb und dem Staffelwettbewerb weiter. Die Siegerehrung ist für 15.45 Uhr geplant.

Kleiner Wermutstropfen: So richtig hautnah dabei sein können Zuschauer nicht. Das Veranstaltungsgelände selbst ist nur für Teilnehmer und Begleiter zugänglich. Der Besucherhügel neben dem Testturm ist für Zuschauer geöffnet, dort wird es laut Veranstalter ein kleines gastronomisches Angebot geben, ergänzt durch den Foodtruck auf dem Parkplatz P1.

Dass die Besucherplattform an diesem Tag gesperrt ist, versteht sich von selbst. Dort werden die tapferen Teilnehmer in Empfang genommen – sofern sie oben ankommen.

Simon Auch sieht der Sache jedenfalls optimistisch entgegen. Der 21-Jährige ist zwar für die Vorbereitung nicht unbedingt viele Treppen hochgerannt, war aber so oft wie möglich joggen und hat bei seinem zweiwöchigen Sommerurlaub in Schweden viele Wandertouren unternommen. "Ich bin zuversichtlich", meint er. "Der Hauptfokus liegt drauf, dass die Schuhe passen", schmunzelt er – da ist der Name Auch Programm.

Dass es nun aber nicht zum Bruderduell kommt, ist für beide doch ziemlich traurig. "Eigentlich wollte ich Simon plattmachen", grinst Robin. Der 27-Jährige hat sich fit für den Start gefühlt – bis er vergangene Woche bei der Zimmerner Dorfmeisterschaft dabei war: Bei einem Spiel ist er – ohne Fremdeinwirkung –­ mit dem rechten Fuß abgeknickt. Jetzt sind einige Bänder angerissen. Zwischendurch hat er gehofft, es bis Sonntag irgendwie hinzukriegen – "aber das ist wohl eher unrealistisch". Die Brüder haben sich bereits auf die Suche nach einem Ersatzläufer gemacht. Bislang jedoch ohne Erfolg. "Die meisten sagen sowieso, wir seien verrückt, da mitzumachen".

Zu den "Verrückten" gehört übrigens auch Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender von Thyssen-Krupp Elevator und passionierter Langstreckenläufer. Er ist bereits Marathons in Kolumbien, in der Antarktis, in Boston, Chicago und New York gelaufen.

Vorstandsvorsitzender von Thyssen-Krupp Elevator lässt sich Premiere nicht entgehen

Die Treppenlauf-Premiere im Rottweiler Vorzeige-Turm und die Atmosphäre dort lässt er sich natürlich nicht entgehen. "Der Teilnehmermix beim Towerrun ist nicht zu schlagen", freut er sich.

Wie er, die anderen Teilnehmer und natürlich unser Schwabo-Team sich schlagen werden – wir sind gespannt. Klar ist schon jetzt, dass der "Towerrun" keine einmalige Veranstaltung werden soll. Beim nächsten Mal gibt es dann vielleicht sogar ein bisschen mehr "Drumherum".

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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