Die Mädchenkantorei Auferstehung Christi und die Münstersängerknaben beim "Even-Song" Foto: Hildebrand Foto: Schwarzwälder Bote

Glaube: Gemeindefeier mit zwei liturgisch-musikalischen Höhepunkten

Rottweil. Ein buntes Herbstfest in Auferstehung Christi, umrahmt von zwei liturgisch-musikalischen Höhepunkten, feierte die Kirchengemeinde Auferstehung Christi. Auftakt war ein feierlicher Familiengottesdienst, gestaltet von der kleinen Kantorei unter der Leitung von Sabine Kammerer. Die Hörgeschädigten leisteten ihren Beitrag mit dem farbenfrohen Gebärdenchor.

Sichtlich beeindruckt waren auch die Firmbewerber, Jugendliche der zehnten Klassen, die sich erstmals der Gemeinde vorstellten, gleichzeitig als Auftakt für die Vorbereitung auf die Firmung. Das anschließende Mittagessen war gut besucht; verlockend waren die kulinarischen Angebote der deutschen und italienischen Gemeinde.

Auf einer Leinwand konnten die Gäste einen Rückblick auf Stationen der 50-jährigen Geschichte von Kirche und Gemeinde gewinnen. Manche Erinnerung wurde durch die Fotografien besonders bei den älteren Gästen lebendig. Die Ministranten boten Waffeln zum Kaffee an, der Kindergarten präsentierte ein kleines Theaterspiel. Doch das Wichtigste waren ohnehin die zahlreichen Begegnungen und Gespräche der Gemeindemitglieder aller Generationen.

Der zweite liturgisch-musikalische Höhepunkt bildete den Abschluss des Gemeindefestes. Die Mädchenkantorei Auferstehung Christi und die Münstersängerknaben hatten zu einem "Even-Song" in die Kirche eingeladen. Nach anglikanischer Tradition und musikalischer Prägung feierten die Besucher ein am Vespergebet der Kirche orientiertes Abendgebet. Gesänge von John Rutter, die dem einen oder anderen aus dem Repertoire des Münsterchores bekannt schienen, aber auch chorale Interpretationen bewährter und neuer Gesänge aus Taizé erfüllten den Kirchenraum. So fand ein feierliches Gemeindefest einen besinnlichen Abschluss.

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