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Rottweil Auch in Parallelklasse ein Corona-Fall

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Die betroffenen Klassen sind in der Außenstelle der Konrad-Witz-Schule in der alten Johanniterschule untergebracht. Foto: Otto

Rottweil - Einen Tag nach der ersten Aufregung um den Corona-Fall an der Konrad-Witz-Schule begann das Warten: Wie fallen die weiteren Testergebnisse aus? Am Donnerstagnachmittag steht zumindest fest: Auch ein Schüler aus der Parallelklasse hat sich infiziert. Für 50 Schüler und sechs Lehrer wurde bis 5. Oktober Quarantäne angeordnet.

Die sechs Lehrer wurden nach eingehender Befragung als Kontakte der Kategorie K1 eingestuft, erklärt Gesundheitsamtleiter Heinz-Joachim Adam auf Nachfrage. Auch für beide achten Klassen gelte nun die Quarantäne. Die Eltern würden alle schnellstmöglich benachrichtigt. Natürlich könnten nicht auch alle Angehörigen in Quarantäne genommen werden, dies betreffe nur jene mit den tatsächlich positiv getesteten Schülern. Bislang liege laut Adam jedoch nur das Ergebnis des Schülers aus der Parallelklasse vor, der ebenfalls Symptome gezeigt hatte. Der Verdacht auf eine COVID19-Infektion hat sich nun bewahrheitet.

Am Mittwoch war die Corona-Infektion eines 13-jährigen Achtklässlers und der Verdacht bei dem Mitschüler öffentlich geworden. Das Gesundheitsamt hatte für die gesamte Klasse des bestätigten Falls sofort Quarantäne angeordnet. Insgesamt sind 50 Schüler und 24 Lehrer angewiesen worden, vorsorglich zuhause zu bleiben.

Online-Unterricht in Quarantäne

"Man wächst mit seinen Aufgaben", sagt die stellvertretende Schulleiterin Stefanie Hess am Donnerstag im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten angesichts der Herausforderungen, die der Corona-Fall mit sich bringt. Mit der achten Klasse habe es die komplexeste Klassenstufe getroffen. Die beiden achten Klassen seien an der Gemeinschaftsschule eben in den Kern- und Profilfächern sowie den Religionsgruppen im Unterricht gemischt, das lasse sich "strukturbedingt" nicht vermeiden. Ab der neunten gebe es weitaus weniger Berührungspunkte.

Für die Schüler und Lehrer in Quarantäne laufe der Unterricht nun - wie vor den Ferien ausgiebig erprobt - online weiter. Gleich am Mittwoch seien die ersten Aufgabenpakete verschickt worden, berichtet Hess. Den Plan für so einen Fall habe man natürlich in der Schublade gehabt. Aber dass gleich 24 Lehrer auf einmal weg sind - damit rechnet wohl niemand unbedingt. Man habe die vorhandenen Lehrkräfte nun bestmöglich umverteilt.

Hess hat eine Dienstbesprechung mit dem Gesamtkollegium abgehalten, damit alle auf dem gleichen Wissensstand sind. Es hätten sich viele Eltern mit besorgten Nachfragen auch aus anderen Klassenstufen an die jeweiligen Klassenlehrer gewandt.

Ergebnisse stehte noch aus

Das Gesundheitsamt habe empfohlen, auch bei Lehrern mit K2-Einordnung erst das Testergebnis abzuwarten. Am Donnerstagnachmittag hatte die Schulleiterin noch keine Informationen zu den Ergebnissen, weshalb die Woche quasi gelaufen sei. "Ich hoffe dann für Montag wieder auf Verstärkung im Kollegium", so Hess.

Sollte es bei den Schülern zu weiteren positiven Testergebnissen kommen, so Gesundheitsamtsleiter Adam, ziehen sich die Kreise weiter: Dann müssen auch jene Familien in Quarantäne und weitere Kontaktpersonen werden ermittelt.  Die Corona-Hotline des Gesundheitsamts ist wieder aktiv unter 0741/244-8500 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.

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