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Rottweil Arbeiten an Böhringer Steig laufen noch

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Schwerlastverkehr ist auf dem Verbindungsweg verboten. Genutzt wird dieser dennoch. Wie das Bild zeigt, weicht der Lastwagen tief auf den Randstreifen aus. Der Randstreifen entlang des Waldes soll nun unpassierbar werden. Foto: Schmidt

Rottweil-Göllsdorf - Die Maßnahmen auf der Böhringer Steig dauern noch an. Während die Göllsdorfer auf Beruhigung der Verkehrslage hoffen, ärgern sich die Neukircher, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wurde.

Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen auf dem Verbindungsweg zwischen Göllsdorf und der B 27 sind so gut wie abgeschlossen. Nachdem die Gräben gezogen und die Fahrbahnbreite zurückgenommen wurde, soll auf dem Waldstreifen noch eine Abschrankung aus Holz angebracht werden.

Das Befahren des Waldstreifens müsse unbedingt verhindert werden, reagierte Ortsvorsteher Wolfgang Dreher auf Nachfrage. Eine weitere Verengung der Fahrbahn sei für den Abschnitt zwischen Katzenwäldle und dem Modellflugplatz vorgesehen. Zwar nicht auf die vom Ortschaftsrat gewünscht Breite von 3,90 Metern, aber auf 4,50 Meter, so dass die Straße noch von landwirtschaftlichen Maschinen genutzt werden ­könne.

Die Ausweichbucht wird verlängert

Eine weitere Bodenwelle, wie vom Ortschaftsrat geplant, werde es beim Sportplatz aber nicht geben. Außerhalb von Ortschaften gefährde sie die Sicherheit der Zweiradfahrer und sei daher nicht erlaubt, sei von Seiten der Polizei mitgeteilt worden. Nachgebessert werde hingegen bei der Ausweichbucht unterhalb des Sportgeländes. Um die Verkehrssituation weiter überblicken zu können, werde die Bucht verlängert.

Wolfgang Dreher ist sich bewusst, dass die Maßnahmen nicht nur für Begeisterung sorge. Der Ortschaftsrat habe jedoch nur zu Ende gebracht, was in den zurückliegenden Jahren begonnen wurde: den Verkehr aus dem Verbindungsweg zu drängen. Allein mit den Maßnahmen auf der Gemarkung Göllsdorf, das habe die Erfahrung der vergangenen Jahre gezeigt, war dies nicht zu erreichen.

Das lange Teilstück beim Wald, also auf der Gemarkung Rottweil, konnte ungehindert genutzt werden, weshalb der Verkehr auf dem nicht privilegierten Verbindungsweg immer mehr zunahm. Und mit ihm die Fahrbahnbreite, die durch den Ausweichverkehr entstanden sei.

"Dieser Verkehrsbelastung ist das Sträßchen nicht gewachsen", betonte Dreher, der auch das Wohl der anliegenden jungen Familien im Auge hat, die sich die schmale Böhringer Steig mit vielen Autofahrern teilen müssten. Freilich sei auch der Ärger der Neukircher zu verstehen, die den Verbindungsweg Richtung Saline nutzen. Sie wären für das hohe Verkehrsaufkommen nicht verantwortlich, wären nun aber von den einschränkenden Maßnahmen betroffen. Es sei aus Verkehrszählungen bekannt, dass die Mehrzahl der festgestellten Autokennzeichen aus Balingen und Tübingen heranrolle. Und genau aus dieser Richtung häuften sich nun auch die Beschwerden.

Sie zurückzuweisen fällt Dreher nicht schwer: "Rottweil hat eine Nordumgehung, und die soll auch genutzt werden".

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