Das schreckliche Ende einer Urlaubsfahrt: Der ADAC konnte nur noch das Wrack bergen. Foto: Morlok

Drei Personen werden verletzt. Dach des Fahrzeugs bei Unfall regelrecht zu Kleinholz zerschmettert.

Rottenburg - Ein Wohnmobil hat sich am Freitagmorgen gegen 9 Uhr auf der A 81 nahe der Anschlussstelle Rottenburg überschlagen. Dabei wurden laut Polizei drei Personen verletzt.

Das Fahrzeug war auf der Autobahn in Richtung Stuttgart unterwegs. Wegen eines geplatzten Reifens an der Hinterachse kam das Wohnmobil ins Schleudern. Trotz Bremsversuchen konnte der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr stabilisieren. Es geriet an den rechten Böschungsbereich des Fahrstreifens und kippte um.

Das Dach des Wohnmobils wurde bei dem Unfall abgerissen und zerschmettert, es blieb nur Kleinholz übrig. Der im Wohnmobil transportierte Hausrat lag verstreut im Bereich der Unfallstelle. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte es sich um einen Totalschaden handeln.

Am Unfallort waren neben dem DRK, das sich nach Augenzeugenberichten auch um den Hund der Unfallopfer kümmerten, auch eine Mannschaft der Feuerwehr Horb sowie zwei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rottweil, die sich um die persönlichen Gegenstände der Unfallopfer bemühten.

Während sich zwei Beamte der Verkehrsdirektion Zimmern um die Unfallaufnahme sowie den zähflüssig vorbeifahrenden Verkehr, der sich teilweise bis zu fünf Kilometer zurückstaute, sorgten, versuchten Mitarbeiter einer ADAC-Vertragsfirma das Autowrack zu bergen. Dazu musste kurzfristig der rechte Fahrstreifen gesperrt werden.

Wie aus einer Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Horb auf deren Facebook-Seite hervorgeht, musste wohl niemand aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die Feuerwehr barg lediglich einige Gasflaschen aus dem Fahrzeug, eine Gefahr wurde jedoch schnell ausgeschlossen. Der Rettungsdienst brachte die drei Verletzten Insassen des Wohnmobils allerdings zur Abklärung möglicher Verletzungen in ein Krankenhaus.

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