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Rottenburg Was sich die Jugend wünscht

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Moderatorin Lena Hummel (Moderationsbüro Suedlicht, rechts) und Oberbürgermeister Stephan Neher (von links) im Gespräch mit den Jugendvertretern Hanna Tebben, Nini Korat, Paul Schmidt und Philipp Här. Hinten steht die zweite Moderatorin Angela Lüchtrath. Foto: Jansen Foto: Schwarzwälder Bote

Rottenburg. Mitreden, die eigenen Ideen einbringen, die Zukunft mitgestalten – das sollen die Jugendlichen der Stadt Rottenburg im Rahmen der Stadtkonzeption 2030. Wie sieht Rottenburg in zehn Jahren aus? Darüber machen sich etwa 25 Jugendliche in der "Ideenwerkstatt Jugend" in der Zehntscheuer Gedanken.

"Wir wollen das mit den Leuten vor Ort konzipieren", erklärt Moderatorin Angela Lüchtrath vom Moderationsbüro Suedlicht, das die Stadtkonzeption begleitet und auch den Abend mitgestaltet hat.

Hier geht es vor allem um die Bedürfnisse der Jugendlichen. Was wünschen sie sich für Rottenburg? Und was brauchen die Jugendlichen im Jahr 2030? "Ich wünsche mir für Rottenburg eine Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit hin", erklärt die 17-jährige Sophie. Sie hat über Freunde von der Veranstaltung gehört und ist heute hier, um ihre Ideen mit einzubringen. "Zehn Jahre ist eine lange Zeit in der Kommunalpolitik", erklärt Oberbürgermeister Stephan Neher, der an dem Abend ebenfalls anwesend ist, um die Vorschläge der jungen Generation zu hören. Warum die ihm wichtig sind? "Demokratie bedeutet, dass möglichst viele mitmachen", erläutert er. Und dazu gehören eben auch die Jugendlichen Rottenburgs.

Zuallererst werden die Anwesenden nach ihrer Meinung gefragt, was Rottenburg in zehn Jahren ausmachen soll. An Tischen können sie auf verschiedene Fragen antworten. Zum Beispiel werden sie gefragt, wie Rottenburg sein müsste, um in zehn Jahren "richtig angesagt zu sein". Im Anschluss werden die Antworten nach Wichtigkeit geordnet. Dafür gehen die Gruppen an den Tischen entlang und legen bunte Glassteinchen auf die Antworten.

Bürgerbeteiligung ist bei der Stadtkonzeption ein großer Baustein. In der Zehntscheuer will man sich nun speziell auf die jüngere Generation konzentrieren. "Jugendliche brauchen eine andere Ansprache, um mit ihnen in Kontakt zu kommen", meint Karin Frech von der Stadtkonzeption. Erreicht hat man die Jugendlichen mit einer Umfrage. Online und in Schulen konnte die Jugend Rottenburgs ihre Wünsche darlegen. 877 junge Menschen haben teilgenommen. Besonders am Herzen liegen ihnen Mobilität, Ausbildung und Freizeitmöglichkeiten. Insgesamt sieben Themen können die Jugendlichen an dem Abend besprechen, in kleinen, spontan gebildeten Gruppen werden Ideen und Konzepte gesammelt.

Besonders wünschen sich die Jugendlichen, mehr Möglichkeiten zum Ausgehen zu haben. Ein möglichst zentraler Jugendtreff mit Veranstaltungen und Möglichkeit zum "chillen und feiern" wird gewünscht. Eine andere Gruppe möchte ein "Zockerhaus", wo an Konsolen Spiele ausprobiert werden können und Turniere abgehalten werden. Doch auch draußen möchten die jungen Leute ihren Raum. Kann man am Neckar vielleicht eine Strandpromenade schaffen? Mehr Bolzplätze anlegen? Ein weiteres Großes Thema ist die Mobilität. Die Jugendlichen, die viel mit dem Rad unterwegs sind, kennen auch die gefährlichen Ecken Rottenburgs im Radwegenetz. "Da bin ich einig, da muss man was machen", meint Neher am Ende, als er auf die Forderungen eingeht.

Nach der harten Arbeit, Diskussionen und Austausch klingt der Abend schließlich langsam aus – mit sieben großen Pizzen.

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