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Rottenburg Vorhaben wird 1,2 Millionen Euro teurer

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Stephan Neher (links) mit Architekt Alen Jasarevic Archiv-Foto: Baum Foto: Schwarzwälder Bote

Das Familienhaus Remigius wird etwas kleiner als geplant. Die Kosten seien hierfür der Grund, erklärte die Verwaltungsspitze bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Ro ttenburg . Kosten soll der Remigiuskindergarten mit Familienzentrum 6,65 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 geplant. Architekt Alen Jasarevic stellte am Dienstagabend dem Gremium den überarbeiteten Plan vor. Das Architekturbüro war Sieger des Architektenwettbewerbs. Im April 2021 sollen die Rohbauarbeiten beginnen. Im Juli 2022 soll dann der Neubau des Kinderhauses bezugsfertig sein. Der Altbau wird im August 2022 abgebrochen. Die Außenanlagen sollen im November 2022 fertiggestellt sein.

5,4 Millionen hatte der Gemeinderat für die Planung und Realisierung des Kindergartenneubaus vorgesehen. Nun wird der vorgestellte Entwurf 1,2 Millionen teurer. Dennoch musste das Architekturbüro Abstriche an der Planung machen, um den Kostenrahmen nicht noch mehr zu überschreiten. So wurde die Grundfläche des Gebäudekomplexes verkleinert, um an den Kosten zu sparen. Um das vorgesehene Raumprogramm beibehalten zu können, wurden die Verkehrsflächen verkleinert. Auch die Holzfassade wurde aus dem Plan herausgenommen, um 200 000 Euro einzusparen. Die Flure sind nun 1,80 Meter breit.

Der Grundgedanke der ursprünglichen Planung blieb aber erhalten. So soll der Remigiuskindergarten auch als Familienzentrum dienen. Im Souterrain wird es Gruppenräume für die Drei- bis Sechsjährigen Kinder geben. Der Bau öffnet sich hier zum Innenhof. Im Erdgeschoss gibt es eine Etage für die Krippenkinder. Deren Spielhof liegt in südlicher Richtung. Ein quadratischer Zwischentrakt soll das Familienzentrum beherbergen. Hier soll Beratung und Begleitung der Eltern möglich werden.

Das Außengelände ist der eigentliche Clou der Einrichtung und bietet Möglichkeiten zum Toben im Sommer und auch im Winter. Die staatliche Förderung für den Remigiuskindergarten wird voraussichtlich entfallen. Die Stadt hatte zwar im vergangenen Jahr 500 000 Euro im Bundesprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" beantragt, doch das Förderprogramm ist überzeichnet. Gelder kann es nun nur noch geben, wenn andere Kommunen ihre bereits bewilligten Zuschüsse aus dem Programm nicht abrufen. Der Kindergarten soll siebengruppig werden. Im Familienhaus wäre auch ein Offener Treff denkbar, der von Eltern und Spielgruppen genutzt werden kann.

Der Gemeinderat befürwortete die Planungen einstimmig und fasste den Baubeschluss.

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