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Rottenburg Umzug findet trotz Sturmwarnung statt

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Die vielen Zünfte und Zuschauer des Rottenburger "Ommzugs" erlebten trotz Unwetterwarnungen einen entspannten und bunten Umzug. Foto: Maria Hopp

Rottenburg - Die lustigen Mondgesichter der Birkenfelder Hogebiere bringen zum Abschluss des großen "Ommzugs" in Rottenburg noch einmal gute Laune ins Publikum, das dicht an dicht die ganze Stadt füllt! Echte Esel, gruselige Hexen, aber auch fetzige Guggenmusik der Kuckucksgugga – da macht auch Sturm Yulia einfach "Omm".

Da hatten die Narren echt Glück in der Domstadt. Morgens noch tauchten amtliche Unwetterwarnungen vor Sturmböen auf. Doch klar, wo die schönste Fasnet auf der Welt gefeiert wird, macht sogar Sturm langsam. Die Windböen sind echt dezent – klar, dass mal die Fahnen des Musikvereins Nellingen durchgepustet wurden und sich die Heuberger Hexen die Tücher hinten den Masken festgehalten und wieder zurechtgezupft haben. Und so blieb der Wind in den Gassen von Rottenburg nur ein laues Lüftchen. Der Umzug der 78 Fasnetsgruppen dagegen war voller Power.

Elmar Wütz von den Schellenmännern bringt es mit seinem Co-Moderator Lutz Viehweg von den Bombele so auf den Punkt: "Wer hat hier einen guten Draht zum Petrus? Der OB, der Pfarrer? Ist jedenfalls klasse, dass wir wieder die schönste Fasnet der Welt hier in Rottenburg feiern können."

Klar, dass Rottenburgs Ex-Oberbürgermeister Klaus Tappeser von den beiden sein Fett wegkriegt. Lutz: "Der trägt das knappste Kostüm hier!" In der Tat: Der Regierungspräsident des Landkreises Tübingen macht die Biene ­– und der schwarz-gelbe Körper endet von oben knapp unter dem Hosenbund. Auch OB Stephan Neher zeigt seine Beine in schwarzen Lederstiefeln. Ist der Flößerlook. Neher: "Nach den Panzerknackern machen wir jetzt als Flößer Werbung für unser neues Neckarfest."

Beste Laune also auf der VIP-Tribüne – und auch direkt am Umzug. Pünktlich um 13.30 Uhr startet der Ahland-Tanz. Dann passiert erst mal gar nichts. Der Schellenmann lästert: "Es kann sich nur noch um Stunden handeln, ehe es weitergeht." Also wird Musik aufgelegt – und das Publikum fängt an zu schunkeln.

Kurz nach 14 Uhr geht es dann auf dem Markplatz Schlag auf Schlag: die Pompele, der Ahlandwagen mit der Riesen-Figur. Die Narrenzunft Freudenstadt sorgt für Gekreische bei Kindern und Mädels mit ihren Grusel-Stöcken mit Tierschädeln dran, die schön nahe ans Gesicht gebracht werden. Die lustigen Gartenzwerge Unterensingen hellen die Stimmung wieder auf, ehe die nächsten Hexen dann genüsslich die Opfer in das Hexenrad sperren. Und jede Menge Konfetti in die Haare struwweln. Die freundlichen Sondelfinger Füchse flirten mit dem Publikum, während die Kuckucksgugga Haiterbach mit fetziger Musik die Stimmung anheizen. Märchenhaft, wie Prinzessin Mechthild zu Hohenberg auf dem prächtigen, weißen Thron durch die Gassen gefahren wird. Gruselig die Sumpfgeistermasken der Bad Niedernauer Stoagrättle.

Es geht bei den 78 Fasnetsgruppen Schlag auf Schlag. Die Bilder und Eindrücke wechseln sich ab: Mal Grusel, mal freundlich, mal festlich. Und alles friedlich und entspannt – ohne Stress und Sturm. Schön, dass es heute gleich weiter geht: Ab 20 Uhr gibt es in der Festhalle die Nacht der Narren zu feiern.

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