Land unter in Bad Niedernau: Das Hochwasser veränderte am Sonntag das Ortsbild. Foto: Baum

Regen- und Schmelzwasser aus dem Schwarzwald sorgt für Chaos. Wasser steht etwa 30 Zentimeter hoch auf der Fahrbahn.

Rottenburg/Starzach - Viele Menschen wollten sich vor Ort ein Bild von dem Hochwasser machen und beobachteten das Geschehen von Brücken aus: Reichlich zu tun hatten in der Nacht zum Sonntag vor allem die Feuerwehrleute in Rottenburg und Starzach.

In Sulzau, Bieringen und Rottenburg wurden Spundwände eingebaut und Rückhaltesperren geschlossen, um für die Welle gewappnet zu sein, die mit Regen- und Schmelzwasser aus dem Schwarzwald durchs Neckartal angerollt kam.

Morgens gegen 6.30 Uhr wurde die Landesstraße 370 zwischen Börstingen und Rottenburg gesperrt, weil das Wasser etwa 30 Zentimeter hoch auf der Fahrbahn stand. Die Straßenmeisterei war im Einsatz. Die Sperrung dauerte gestern Nachmittag noch an. Größere Schäden hat das Hochwasser im Landkreis Tübingen aber offenbar nicht angerichtet. Laut Feuerwehr war die Scheitelwelle am Sonntagmittag schon durch.

In Kirchentellinsfurt stand der Pegel 4,75 Meter hoch. Normal sind etwa 1,50 Meter, ab 3,30 Meter besteht Meldepflicht.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: