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Rottenburg Sommer-Open-Air: Cypress Hill raucht Joint auf der Bühne

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Frontmann B-Real rauchte auf der Bühne wohl eine spezielle Mischung, während er ins Mikro röhrte. Foto: Angela Baum

Rottenburg - Cypress Hill-Frontmann B-Real zog sich beim Auftritt seiner Band in Rottenburg einen Joint rein. Die Bandmitglieder machen sich für die Legalisierung von Marihuana stark. Zudem polarisieren sie durch derbe Sprache, da jedes zweite Wort in den Songs "Shit" oder "Fuck off" ist.

Die Hip-Hopper lockten 3500 Zuschauer auf den Eugen-Bolz-Platz, was die Veranstalter zufrieden machte. Zwar wäre Platz für 5000 Zuhörer gewesen, doch heuer müssen aufgrund des kühlen und teilweise wie bei Status Quo regnerischen Wetters etwas kleinere Brötchen gebacken werden.

Die Security war bei Cypress Hill auf der Hut – alle Zuschauer, die zum Konzert wollten, wurden gefilzt, Taschen wurden durchsucht und es gab Körperkontrollen. Doch die Ängste bestätigten sich nicht, da das Konzert ohne Zwischenfälle über die Bühne ging. Als Vorgruppe von Cypress Hill begeisterte Rapper TaiMo das Publikum. Seine Songs "flowen" lässig über die Beats, er ist beim Konzert in Rottenburg locker drauf und zieht sofort das Publikum in Bann. Nach nurmehr einer halben Stunde TaiMo ist Schluss, er räumt die Bühne für Cypress Hill.

Keine Misstöne aus der rechten Ecke

DJ Muggs, die Rapper B-Real und Sen Dog sowie Percussionist Bobo heizten den Rottenburgern kräftig ein. Beim Sternenbäck waren die Tische mit Tischdecken geschmückt, auf denen Hanfblätter abgedruckt waren – passend zur Band Cypress Hill.

Auch im La Perla und in der Brunnenstube konnte man das Konzert umsonst und draußen verfolgen, zudem standen etliche auf der Treppe des Bischöflichen Palais, um etwas Live-Atmosphäre zu erheischen.

Am Freitagabend zuvor gastierten die Söhne Mannheims mit Xavier Naidoo beim Rock.Pop@ZOB. Auch diese Band hatte leichtes Spiel mit dem Publikum. Bekannte Songs aus ihrem aktuellen Programm "MannHeim zu Dir" mischten sie mit älteren Hits. 1800 Besucher wollten die Söhne Mannheims und Xavier Naidoo hören, 300 mehr als bei Status Quo. Satter Sound und tolle Beats begeisterten die Zuhörer.

Als Support konzertierte Henning Wehland mit seinem Programm "Der letzte an der Bar." Wehlands Lieder gehen unter die Haut, etwa wenn er Songs aus seinem neuen Album zum Besten gibt.

Zu den Söhnen Mannheims verbindet ihn die Arbeit am Album "Der letzte an der Bar", auf dem Xavier Naidoo als Gastmusiker zu hören war. Rechte Anklänge oder gar Misstöne gab es beim Konzert nicht, Xavier Naidoo sagte, er freue sich, in Rottenburg spielen zu dürfen.

"Hallo, Rottenburg", rief er dem Publikum zu, welches er gemeinsam mit den Söhnen Mannheims vom ersten Akkord an fesselte. Am Sonntag dann ging das Rottenburger Sommer Open-Air mit Nena zu Ende.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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