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Rottenburg Schwäbisches im Unterricht

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Heidi Haaf und die Schüler der Multimedia-AG an der Grundschule Wendelsheim durften bei der Preisverleihung des Mundartwettbewerbs in Villingen-Schwenningen einen Förderpreis entgegen nehmen. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Birgit Heinig

Rottenburg-Wendelsheim. Für sie wurde eigens eine neue Preiskategorie eingeführt: das Projekt der Multimedia-AG an der Grundschule Wendelsheim begeisterte die Jury des vierten Mundartwettbewerbs der Schulen so sehr, dass sie kurzerhand einen mit 250 Euro dotierten Förderpreis auslobte.

"Eine Spitzenidee", schwärmte der Juryvorsitzende Pius Jauch bei der Preisverleihung in Villingen-Schwenningen. Die Dritt- und Viertklässler hatten mit ihrer Lehrerin Heidi Haaf "100 Ideen für Schwäbisch im Unterricht" zusammengetragen und auf eine CD gepresst.

Das Besondere: die von den Schülern erarbeiteten Unterlagen samt CD sollen als "hervorragendes Unterrichtsmaterial" demnächst den Schulen im ganzen Land zugänglich gemacht werden. "Damit unsere Sprache nicht ausstirbt", haben die Kinder Methoden entwickelt, um sich mit ihr im Unterricht auseinanderzusetzen.

Von der Übersetzung der Schulordnung oder eines Märchens auf Schwäbisch über ABC-Geschichten, in denen jeder – schwäbische – Satz mit den Buchstaben in der Reihenfolge des Alphabets anfangen muss bis zu schwäbischen Liedern und der Erklärung der historischen Hintergründe, etwa der "Wendlazzer Saukirbe", reicht das Sortiment der Anregungen für Lehrer, sich mit Mundart zu befassen.

"Unzählig viele Einreichungen" hatten laut Jauch den schwäbisch-alemannisch-fränkischen Arbeitskreis "Mundart in der Schule" erreicht. Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus den Vereinen Muettersproch-Gsellschaft, "schwäbische mund.art", dem Förderverein Schwäbischer Dialekt sowie dem Arbeitskreis Alemannische Heimat. Teilnehmen können Klassen, Arbeitsgemeinschaften oder Schülergruppen aus allen Schulen in Baden-Württemberg.

In Villingen-Schwenningen wurden fünf weitere Preisträger bedacht: Der erste Preis (500 Euro) ging an die Gerhard-Jung-Schule in Zell im Wiesenthal für ihre Gesangs-, Bild- und Wort-Collage die bei einer Wanderungen auf die "Hohe Möhr" entstand, als auch an das Goldberg-Gymnasium Sindelfingen.

Die 5a hatte einen witzigen Film über die "Schwabenschule" gedreht, in die auch Migrantenkinder kommen, um unter anderem zu erfahren, was ein "Muggaseggele" ist.

 
 

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Florian Ganswind

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