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Rottenburg Schauriges Jubiläum der Lausbühlhexen

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Ihren 50. Geburtstag feierten am Samstag die Ergenzinger Lausbühlhexen. Foto: Ranft

Rottenburg-Ergenzingen - Das 50-jährige Jubiläum ihrer "Lausbühlhexen" feierte am Samstag die Ergenzinger Narrenzunft, und das zusammen mit etlichen Zünften und Gruppen aus der näheren und weiteren Umgebung.

Los ging es bereits um 17 Uhr auf dem Festplatz an der Breitwiese, wo einige Hexengruppen ihre fahrbaren Domizile zu einer Art Wagenburg zusammengestellt hatten. Für einen einladenden Charakter sorgte zudem ein großes Hexenfeuer, das angesichts der lausigen Temperaturen wenigstens für etwas Wärme sorgte. Der Auftakt oblag den "Kleinpariser Fleckahupern", die Narren und Zuschauer gleichermaßen auf Touren brachten.

Es folgte dann der Tanz der "Jubiläumshexen", bevor die Narrenkapelle Mixtour aus Weil der Stadt für Furore sorgte. Die Mühringer Schloss- und Talhexen zeigten abschließend ihren schaurig schönen Tanz, der mit der "Auferstehung" des "Kälbleshannes" endete und für ein weiteres Highlight sorgte.

Das immer schlechter und kälter werdende Wetter beflügelte dann die Narren, unter den Klängen der "Fleckahuper" in die nahe gelegene Breitwiesenhalle zu ziehen, wo es dann mit einem bunten Programm weiterging. Die beiden Conferencieres Frank Marks und Manuel Ranft, die durch das abendliche Programm führten, hießen dann neben den Musikgruppen aus Weil der Stadt, Börstingen und Ergenzingen auch die Narren aus dem badischen Bühl, Leonberg, Mühringen, Untertalheim, Vollmaringen, Wendelsheim, Seebronn, Weiler und Empfingen willkommen.

Millerweile verdiente sich auch die Breitwiesenhalle das Prädikat "proppenvoll", und die überwiegend jüngere Generation fand Gefallen an den kurzweiligen Auftritten. Für Stimmung in Form von Livetönen sorgten da die "Fleckahuper", die Narrenfreunde aus Wendelsheim und die "Baizakrakeler" aus Börstingen.

Die Hexen aus dem badischen Bühl präsentierten sich auf der Bühne mit ihrem traditionellen Hexentanz und durften dafür stehende Ovationen entgegennehmen. Für choreografische Höhepunkte sorgten die Ergenzinger Juniorengarde und die aktiven Tanzgarden aus Ergenzingen, Weitingen, nebst dem Empfinger "Hofballett". Letztlich gab das Geburtstagskind, die Ergenzinger "Lausbühlhexen" noch eine Showtanzeinlage zum Besten.

Die zumindest für "ältere Ohren" übermäßig laute Musik an diesem Abend kam aus der "Konserve", die ein DJ präsentierte. Insgesamt gesehen war es eine gelungene Veranstaltung, die man allerdings nur mit Abstrichen unter der Rubrik "schwäbisch-alemannische Fastnacht" einordnen kann. Einen DJ und laute Bumm-Bumm-Rhythmen sind eigentlich verpönt.

Aber da beißt sich wohl nicht nur in Ergenzingen die Katze in den Schwanz. Wer eben einen Programmabend hat, kann und will sich für den Schlussakkord angesichts horrender Preise nicht zusätzlich noch eine Kapelle leisten. Andererseits sind die Zünfte auf Publikum angewiesen und dieses kommt nun mal, zumindest bei dieser Art von Veranstaltungen, aus der jüngeren Generation.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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