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Rottenburg Rottenburg wird zu einem närrischen Tollhaus

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Von Angela Baum

Rottenburg. Zigtausende Zuschauer und 3700 Hästräger haben gestern die Rottenburger Innenstadt in ein närrisches Tollhaus verwandelt.

Marktplatz und Königstraße waren fest in Narrenhand, und gut zweieinhalb Stunden zogen Fasnetsgruppen durch die Stadt. Der "Ommzug", organisiert von der Narrenzunft, wurde eröffnet mit dem Ahlandhoppen, dabei konnte man die Ahlande, Traditionsfigur der Rottenburger Fasnet einmal aus nächster Nähe bewundern.

Kommentator Peter Stiegler forderte "Freiheit für das Weggentaler Nicknegerle" und verkniff sich weitere Bemerkungen zur politischen Korrektheit von Frauenwitzen und zur Sexismusdebatte. Auf der Ehrentribüne verfolgten Verkehrsminister Winfried "Winne" Hermann und die Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz den "Ommzug" mit 100 Fasnetsgruppen und Musikkapellen.

Horber Narrengruppen sind dieses Jahr das erste Mal mit dabei

Erstmals waren auch Horber Narrengruppen dabei, dies von der Horber Narrenzunft "Hornauer Stoibrecher" und den Schantle, Stoibrechern, Kropfern und Hexen. Klar, dass hier auch "Narri Narro und Horrido" gerufen wurde.

Der Ommzug wurde angeführt vom Grealenger, dem Polizeibüttel, es folgten die Stadthexen, Laufnarren und der historische Teil mit Gräfin Mechthild.

Zahlreiche Gruppen aus nah und fern gaben ein wunderschönes buntes Bild ab, etwa die Kiebinger Butzenzunft, die schon 500 Jahre die Fasnetshear an die Ortsherrschaft übergibt, die Frechdachse, die Narrenzunft aus Schelklingen oder die Ranzenpuffer und Kirchemer Sauen. Echte Esel hatten die Obernauer Eselsgruppe dabei, und auch die Assoziation Les Machores aus Frankreich war angereist. Betzinger Krautskräga wurden ebenso gesichtet wie die Hägeles Hexen aus Rottenburg, die Hailfinger Schnatter-Gees oder die Rottenburger Rammert-Bären. Bunt trieben es wieder einmal die Hexen, die Schnürsenkel zusammen knoteten, Mädels in Strohbäder legten oder in Teufelsrädern durchschüttelten. Viele Musikgruppen wie etwa die "Batteria Bacana" sorgten für den guten Ton, und auch die Ahlandkapelle und der Musikverein "Harmonie" aus Grünmettstetten durften nicht fehlen.

 
 

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