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Rottenburg "Rock of Ages" startet durch

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Mit subtropischen Temperaturen und einer rasanten Show begann gestern Abend das 8. Rock of Ages-Festival in Seebronn. Etwa 4000 Zuschauer feiertenauf dem Festivalgelände in Seebronn. Foto: Bartler-Team

Rottenburg-Seebronn - Gestern begann mit dem Auftritt der deutschen Hard­rockformation "Victory" das größte Musikspektakel im Kreis Tübingen."Rock of Ages" (ROA) ging mit harten Gitarren-Riffs, einem knalligen Schlagzeug und der Stimme des überragenden Sängers Jioti Parcharidis, der bereits seit 2005 zur Gruppe gehört, in seine achte Auflage. Mit ihrem Song "Take to Pace" gaben sie gleich die Marschrichtung für ihren Auftritt vor. Vollgas war angesagt.

Organisator Horst Franz zieht an vielen Strippen der Rockwelt

Klar, es sind in erster Linie die großen Namen, die die Fans dieses zwischenzeitlich mehr als etablierten Sommerfestivals in Scharen auf die Wiese vor die Tore Rottenburgs locken. Aber der Charme und das Überraschungsmoment der kleineren, der großen Masse der Rockfans nicht so bekannten Bands, und die Mischung, mit der Festival-Macher Horst Franz sein Line-Up jedes Jahr zusammenstellt, das ist das Salz in dieser besonderen Open-Air-Suppe.

Franz zieht dafür an allen Strippen und nutzt dabei sein Insiderwissens, das er sich in den langen Jahren seiner Karriere erarbeitet hat. Er schafft es immer wieder, die Stars der Rockszene auf die Bühne zu holen, vergisst dabei aber auch nicht die Publikumslieblinge der Region.

So durften beispielsweise direkt nach den Herren mit dem Siegeszeichen die "Pinkys", wie "Pink Cream 69" von ihren Fans genannt wird, auf die Bühne. Auch bei dieser Band gilt der alte Spruch "Totgesagte leben länger", denn genauso wie sich "Victory" lange Zeit mit Auflösungserscheinungen plagten, stehen auch die "Pinkys" vor einem neuen Anlauf in Richtung dorthin, wo sie eigentlich hingehören – auf die internationalen Bühnen. Bei der Band spielen übrigens Musiker aus den USA, England und Deutschland mit.

Die große ROA-Familie begrüßte die Band, die bereits 2007 in Seebronn zu Gast war, wie gute alte Bekannte, mit denen man sich gerne für ein Stündchen trifft. Anleihen von Led Zeppelin, Metallica, Van Halen, aber auch von den Beatles und Scorpions werden von der Band zu einer eigenen, explosiven Mischung aus brettharten Passagen sowie melodischen Hardrock-Hymnen und Balladen arrangiert.

Ein Sound, mit dem sie sich bereits bei ihrem Debüt 1989 als feste Szenengröße etabliert haben. Heute, 24 Jahre später, zeigen die "Pinkys", dass sie zwar ein wenig älter aussehen, aber mit der gleichen Frische ihre Musik über die Lautsprecher bringen.

"Leningrad Cowboys"sind schon seit vielen Jahren Kult

Die Herren, die als dritte Formation auf die Bühne kletterten, kannte jeder. Die "Leningrad Cowboys" sind bekannter als der berühmte bunte Hund. Vielleicht nicht unbedingt wegen ihren, zugegebenermaßen recht ungewöhnlichen Interpretationen bekannter Songs, sondern eher wegen ihres skurrilen Aussehens. Einhornfrisur und spitze Stiefel, dazu uniformartige Bühnen-Outfits sind die Markenzeichen der finnischen Russen, die eine Bühnenshow ablieferten, die sich wahrlich unter der Rubrik "außergewöhnlich" einreihen kann.

Aki Kaurismäki schickte die Typen 1989 "Go America" und anstatt nur die neue Welt, eroberten sie gleich die Fans rund um den Globus. Die "Leningrad Cowboys" sind echter Kult und ihre Bühnenpräsenz in Seebronn eine Sensation. Es war ein toller Auftakt, dem "Subway to Sally" und "Alan Parsons Live Projekt" noch das rockige Sahnehäubchen aufsetzten.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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