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Rottenburg Peter Brause folgt auf Wolfram Winger

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Peter Brause ist Referent für Religionsunterricht. Foto: Diözese Foto: Schwarzwälder Bote

Rottenburg. Als neuer Referent für Gymnasien in der Hauptabteilung Schulen des Bischöflichen Ordinariats ist Schuldirektor i.K. (im Kirchendienst) Peter Brause, 49 Jahre alt, offiziell in sein Amt eingesetzt worden.

In dieser Funktion ist Brause zuständig für die Fachaufsicht über den katholischen Religionsunterricht an allen rund 250 öffentlichen Gymnasien im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit rund 500 staatlichen und etwa 70 kirchlichen Religionslehrkräften sowie den eingesetzten Pastoralreferentinnen und -referenten. Er ist Nachfolger für den im vergangenen Jahr verstorbenen Wolfram Winger.

Er stammt aus Berlin

Brause ist verheiratet und Vater eines Kindes. Er stammt aus Berlin und begann seine berufliche Laufbahn als Lehrer an der katholischen Theresienschule in Berlin, wo er von 1999 bis 2004 die Fächer Politik und katholische Religionslehre unterrichtete. 2004 wechselte er als Abteilungsleiter Religionspädagogik und Lehrerfortbildung ins Bistum Magdeburg. Dort war er bis zuletzt verantwortlich für die Fach- und Rechtsaufsicht über den Religionsunterricht aller Schularten in Sachsen-Anhalt und den Bistumsteilen in Sachsen und Brandenburg. Einen wesentlichen Teil seiner Tätigkeit nahm die Zusammenarbeit mit Bildungsministerien, Landesverwaltungen, Schulen, den evangelischen Landeskirchen sowie mit staatlichen und kirchlichen Aus- und Fortbildungseinrichtungen ein. Darüber hinaus war Brause Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht" der Deutschen Bischofskonferenz.

Zur Fachaufsicht eines Referenten für den Religionsunterricht an Gymnasien in der Diözese zählt unter anderem: die Verantwortung für die Unterrichtsversorgung an öffentlichen Gymnasien, die Fortbildung der Religionslehrkräfte sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung des Religionsunterrichts. Dies erfolgt in enger Kooperation mit den Gymnasialreferentinnen und -referenten sowie mit den Religionspädagogischen Instituten des Erzbistums Freiburg und den evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden. Die Bildungspläne für den katholischen Religionsunterricht werden in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg erstellt.

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