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Rottenburg OB weiht Grundschule Hohenberg ein

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Oberbürgermeister Stephan Neher pflanzt einen Apfelbaum. Foto: Baum

Rottenburg - Nach gut 20 Monaten Bauzeit konnte nun die neue Grundschule Hohenberg eingeweiht werden. Damit ist der Hohenberg-Campus jedoch noch nicht komplett.

In ein paar Jahren soll auch die Werkrealschule mit Realschule durch einen Neubau ersetzt werden. Der Grundschul-Neubau kostete rund 9,2 Millionen Euro, einschließlich des Betrages, der durch einen betrügerischen Bodenleger angefallen war. "Ansonsten hätten wir bei den Kosten eine Punktlandung hingelegt", so Oberbürgermeister Stephan Neher. Die Schule besteht aus zwei Pavillionen, die über einen Sockel verbunden sind. Das Gebäude verfügt über einen Aufzug und ist so barrierefrei.

Seit rund 20 Jahren wurde in Rottenburg keine neue Schule eingeweiht

Kürzlich war die Einweihung, und alle Redner lobten das geglückte Raumkonzept. Jede Klassenstufe hat ihren eigenen Bereich und die Jahrgangsklassenzimmer liegen alle auf je einer Etage. Zudem gibt es Lernstudios, die zum besseren Lernen genutzt werden können. Rund 300 Gäste, Eltern, Lehrer und Schüler sowie viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft waren zum Festakt gekommen. Der Musikraum im Erdgeschoss wurde dabei erstmals für eine größere Versammlung genutzt.

Seit rund 20 Jahren wurde in Rottenburg keine neue Schule eingeweiht, so Oberbürgermeister Neher. Das Paul-Klee-Gymnasium sei die letzte Schule gewesen, die eingeweiht wurde. Zur offiziellen Einweihung der Grundschule, die schon seit Anfang Januar in Betrieb ist, sang der Schulchor, den Referendarin Lisa Boscheiner leitete. Auch Birgit Kugler leitete einen Song, bei dem Spiderman, eine Prinzessin, ein Vampir und eine Indiandersquaw eine Rolle spielten. Die Kinder sangen zur Begrüßung, "Wir grüßen alle herzlich, die heute unsere Gäste sind", zudem wurde ein Schulsong aufgeführt.

Oberbürgermeister Neher durfte am Ende seiner Rede in die Schatzkiste der Prinzessin greifen und sich eine Handvoll Schoko-Goldtaler aus der Kiste holen. Er betonte, dass ein Grund des Neubaus gewesen sei, die Lernatmosphäre an der Schule zu verbessern. Auch sollte die Grundschule aus der Werkrealschule ausgegliedert werden, damit die Grundschüler einen eigenen Lernraum und ein eigenes Gebäude haben.

Lebenswelt der Kinder ist sehr von der Digitalisierung geprägt

Der Leitende Schulamtsdirektor Roland Hocker sagte, dass zu seinen schönsten Aufgaben immer die Schuleinweihungen zählen. In Zeiten, in denen die Gesellschaft immer mehr auseinander drifte, sei die Grundschule ein Ort, an dem es Zusammenhalt gebe. Hocker lobte die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule. Das Raumkonzept sei gelungen, so Hocker, es sei eine Schule mit schöner Lernatmosphäre entstanden.

Rektorin Hedwig Burkhardt fand das architektonische Konzept der Klassenräume und der beiden Pavillions schlüssig, auch in pädagogischer Hinsicht. Umgesetzt werden konnte das Konzept, jeder Jahrgangsstufe eine eigene Etage zu geben. Auch dass die Linde im Pausenhof gerettet werden konnte, fand Burkhardt positiv. Sie sagte, dass die Lebenswelt der Kinder sehr von der Digitalisierung geprägt sei. Daher würden ab dem kommenden Schuljahr an der Schule Laptops eingesetzt. Sie dankte zuletzt der Weggentalschule, wo die Schüler während der Bauzeit unterkommen konnten. Auch Christian Marchetti, Vorsitzender des Elternbeirates, lobte die neue Schule. Die beiden Pfarrer Stefanie Luz und Patrick Meschenmoser segneten zum Schluss das Gebäude.

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