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Rottenburg "Meilenstein für die Stadtentwicklung"

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Der Neubau der Sparkasse mit Biosupermarkt und Krankenkasse steht nun seit einem Jahr in der Poststraße.Foto: Fazii Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Jahr firmieren Kreissparkasse, AOK und der Biosupermarkt BioFritz in der Poststraße im prominenten Eckgebäude. Ein Jahr auch, in dem sich am alten Standort Marktplatz der Kreissparkasse (KSK) viel getan hat.

Rottenburg. Mittlerweile ist das alte KSK-Gebäude eingeebnet und die Menschen diskutieren am Bauzaun über die "Servicewüste", die die KSK am Marktplatz hinterlassen hat. Denn es soll bis auf weiteres keinen Geldautomaten der Kreissparkasse am Marktplatz geben.

Im WTG-Gebäude können nur Volksbank-Kunden Geld ziehen oder Überweisungen tätigen. Manch einer der Kreissparkassenkunden muss also erst zur Poststraße oder zum Eugen-Bolz-Platz laufen, um sich mit Bargeld einzudecken oder Kontoauszüge ziehen zu können.

Dennoch zieht Fabrizio Fiorilla als Regionaldirektor Rottenburg der KSK Tübingen eine positive Bilanz des ersten Poststraßen-Jahres. Besonders beliebt seien bei den Kunden die großzügig angelegten Parkplätze. Das Gebäude selbst sei, so Fiorilla, hell und freundlich und man habe auch den Platz, die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Dass sich der Umzug ins neue Beratungs- und Servicegebäude in der Poststraße 26 gelohnt hat, betont auch Rainer Ott, Leiter des Kundencenters der Allgemeinen Ortskrankenkasse AOK.

Seit einem Jahr wird im neuen Gebäude gearbeitet. Lag damals zumindest im Außenbereich noch alles brach, ist nun die Außenanlage schön hergerichtet. Fabrizio Fiorilla von der KSK erinnert sich noch daran, dass alles noch Baustelle gewesen sei, als man in die Poststraße 26 eingezogen sei.

Große, offene Räume bieten Beratungsplatz

Für die Kreissparkasse, den Biosupermarkt und für die AOK sei der Einzug eine "Investition in die Zukunft", sagt Fritz Großholz, Geschäftsführer von BioFritz und Claus Reformwaren. Fabrizio Fiorilla meint, dass sich die Kunden seiner Bank schnell an die Umstellung gewöhnt hätten, nicht zuletzt aufgrund der entspannten Parkplatzsituation.

47 000 Kunden betreut die KSK im Raum Rottenburg, Ammerbuch und Hirrlingen. Die Kreditnachfrage sei hoch, insbesondere würden Wohnbaukredite vermittelt.

Neben dem täglichen Bankgeschäft engagiert sich die Kreissparkasse auch sozial, so wurden im Jahr 2020 rund 120 000 Euro für gesellschaftliches Engagement gespendet. Mit dem Geld konnten 77 Projekte gefördert werden. Dass seine Mitarbeiter sich ehrenamtlich und sozial engagieren, ist Fabrizio Fiorilla wichtig.

So sind einige Mitarbeiter in der Vorstandschaft des Turnvereins Rottenburg 1861 tätig, und auch in anderen Vereinen oder selbst bei der Feuerwehr engagieren sich Mitarbeiter der KSK. "Dies ist ein Zeichen, dass wir in der Region gut verankert sind", sagt Fiorilla. Die Kreissparkasse stehe aber auch in der schwierigen Corona-Zeit an der Seite ihrer Kunden.

Die AOK ist im Februar 2020 in das neue Gebäude eingezogen und hat den Standort am Marktplatz aufgegeben. In den Marktplatz-Räumen firmiert mittlerweile die Buchhandlung Osiander. Im neuen Beratungscenter in der Poststraße sei nun eine diskrete Beratung möglich, wie Rainer Ott als Leiter des AOK-Kundencenters Rottenburg zufrieden bilanziert. "Diskretion hat bei einer Krankenkasse eine hohe Bedeutung, und das moderne Ambiente bietet viel Raum, um nicht zuletzt die Corona-Abstandsregeln gut einzuhalten.

24 000 Versicherte betreut die AOK im Kreis Rottenburg, acht Mitarbeiter sind im AOK-Kundencenter angestellt. Ab dem 13. März war das AOK-Kundencenter geschlossen, am 25. Mai diesen Jahres habe es dann ein erfolgreiches Re-Opening gegeben, so Rainer Ott.

Fritz Großholz vom Biosupermarkt BioFritz erklärt, dass er noch zwei weitere Biomärkte in der Region betreibt, zudem noch sieben Reformhäuser. Das Beratungs- und Servicegebäude in der Poststraße ist für Großholz ein "Meilenstein für die Stadtentwicklung", gemeinsam mit dem Bahnhofsgebäude sei ein tolles Ensemble entstanden. Die Poststraße sei eine "schöne und runde Sache geworden", freut sich Fritz Großholz.

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