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Rottenburg Maskierter bedroht Angestellte mit Waffe

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Die Raiba-Hauptstelle in Ergenzingen war am Montagabend Ziel eines Bankräubers. Foto: Ranft

Rottenburg-Ergenzingen - Der Überfall am Montag bei der Raiffeisenbank Oberes Gäu hat beim Personal Spuren hinterlassen. Allmählich kehrt jedoch die Normalität zurück.

Das Geschäft bei der Raiffeisenbank Oberes Gäu geht nach dem Überfall am Montag wieder seinen gewohnten Gang. Auch Bankvorstand Uwe Märkle war bei einem Gespräch mit unserer Zeitung gestern Nachmittag schon wieder guter Dinge.

Er sei am Montagabend in einer Besprechung gewesen, als es in der Schalterhalle laut wurde. Er habe dem aber keine große Bedeutung beigemessen, denn dass ein Kunde auch mal laut reagiere, sei zwar nicht alltäglich, aber das gebe es eben auch schon mal.

Dieses Mal sei aber in der Schalterhalle eine Mitarbeiterin von einem Maskierten mit einer Schusswaffe bedroht worden. Letzterer sei sehr nervös gewesen, habe rumgefuchtelt und mehrere Male "Money, Money" gerufen. "Das Haus war ja noch voll mit Mitarbeitern und Kunden und unser erster Gedanke war, diese aus der Gefahrenzone zu bringen", erklärte Märkle.

Obwohl der Täter eine Sitzbank vor den Eingang geschoben hatte, kamen immer wieder Kunden, die im Vorraum beim Kassenautomaten Geld abhoben. Diese haben aber von alledem gar nichts mitbekommen, so Märkle. Die Alarmierung sei dann auf verschiedenen Wegen erfolgt und die daraus entstehenden Mechanismen hätten perfekt gegriffen.

Sonderlob für Polizei

Ein Sonderlob zollte Märkle der Polizei, die sehr präsent gewesen sei und den mutmaßlichen Täter auch relativ schnell in der Albrecht-Wirt-Straße festgenommen habe. Inzwischen wurde der festgenommene 19 Jahre alte Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen einem Richter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Dies teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.

Ganz wichtig sei Märkle persönlich gewesen, dass der Maskierte so schnell wie möglich wieder aus der Filiale verschwinde, deshalb habe man ihm auch "etwas" mitgegeben, erklärte Märkle. Die Summe von mehreren Tausend Euro, die der Täter erbeutet haben soll, wollte Vorstand Märkle aber so nicht bestätigen. "Wer glaubt, dass wir in der Schalterhalle viel Geld gebunkert haben, der irrt sich gewaltig", meinte der Bankvorstand.

Der Bankräuber sei nach seiner Ansicht kein Profi gewesen und sei die ganze Geschichte mehr oder minder unbedarft angegangen. Dennoch sei es natürlich eine sehr gefährliche Situation gewesen, da man ja nicht wissen konnte, wie der Täter reagiert.

"Jedenfalls", so Märkle, "sind wir heilfroh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und das ist das aller Wichtigste".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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