Mit gemalten Bildern wie diesen machen Kinder in Rottenburg Senioren eine Freude.Foto: Stadtverwaltung Foto: Schwarzwälder Bote

Initiative: Die Idee stammt von der zehnjährigen Mia Marie Mebes aus Rottenburg

Rottenburg. "Ich suche mehr Kinder, die mitmachen möchten", schreibt Mia Marie Mebes, zehn Jahre alt, aus Rottenburg. Und sie hat eine Idee, mit der sie sich auch an Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher gewandt hat. Selbstverständlich unterstützen er und die Stadtverwaltung gerne dabei, dass die Idee umgesetzt wird.

Mia Marie Mebes möchte mit selbst gemalten Bildern und Briefen den Menschen eine Freude machen, die momentan aufgrund der Corona-Pandemie keinen Kontakt zu anderen haben können. Besonders die Omas und Opas in den Pflegeheimen liegen ihr am Herzen, weil sie beispielsweise ihre Enkelkinder nicht sehen können. Die Bilder sollen einfach Freude machen und ablenken in dieser schwierigen Zeit. Ein Beispiel zusammen mit einem Brief hat sie auch gleich an die Stadtverwaltung geschickt.

Die Stadt Rottenburg nimmt alle gemalten Bilder und geschriebenen Briefe entgegen und sorgt dafür, dass sie zu den älteren Menschen in die Pflegeheime kommen. Aufgrund der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus funktioniert dies allerdings nur elektronisch. Abfotografierte oder eingescannte Bilder und Briefe können an buergerengagement@rottenburg.de gemailt werden oder per Fax an 07472/16 53 04 geschickt werden. Außerdem können Bilder und Briefe in den Rathaus-Briefkasten neben dem Haupteingang am Marktplatz eingeworfen werden. Auch der Postweg ist möglich an Rathaus Rottenburg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit & Bürgerengagement, Marktplatz 18, 72108 Rottenburg. In den Pflegeheimen werden die Bilder und Briefe dann ausgedruckt, den älteren Menschen persönlich übergeben und sie können sie dann in ihren Zimmern aufhängen, wenn sie das möchten.

Wer den älteren Menschen eine Freude machen möchte, malt ein schönes Bild oder schreibt einen lieben Brief. Sicher seien auch die Erzieherinnen und Betreuerinnen in den Gruppen der Notfallbetreuung gerne bereit, dabei zu unterstützen, dass die Werke zur Stadtverwaltung gelangen und von dort weiter verteilt werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.