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Rottenburg Jede Etage hat 600 Quadratmeter

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Bauherr Markus Dietrich (von links), Werner Mauch (Baufirma Gebr. Stumpp), Architekt Harald Kreuzberger, Frank Gehlen und Antje Gehlen vom Dialysezentrum, Architekt Herbert Pleithner und Zahnärztin Katharina DietrichFoto: Straub Foto: Schwarzwälder Bote

Auf dem ehemaligen Vögele-Gelände entsteht ein Praxisneubau für Dialysestation und Zahnmedizin. Nun erfolgte der Spatenstich für das Projekt.

Rottenburg (stb). Das markiert einen Neubeginn in der Tübinger Straße 56 gegenüber vom Autohaus Müller. Versicherungsmakler Markus Dietrich hat das Areal von der Erbengemeinschaft Kuhn erworben und baut dort ein kleines medizinisches Zentrum: im Erdgeschoss soll zum Ende des kommenden Jahres die Dialysestation einziehen (bisher in der Königstraße), in den ersten Stock die Zahnarztpraxis seiner Ehefrau Katharina Dietrich. Jede Etage hat 600 Quadratmeter Fläche. Fertig, wenn es nach Plan läuft, soll alles Mitte bis Ende nächsten Jahres sein.

Katharina Dietrich hat ihre eigene Zahnarztpraxis seit 2018 am St.-Moriz-Platz 4. Die momentanen Räumlichkeiten hätten einen "liebenswerten Charakter" und das Praxisteam fühle sich dort wohl, so Dietrich. "Mit den neuen Räumen entstehen aber mehr Entwicklungsmöglichkeiten", sagte Dietrich. Neben schönen, hellen Behandlungszimmern soll es einen "Wartebereich zum Wohlfühlen" und kostenlose Parkplätze in ausreichender Zahl geben. Für Kinder soll ein eigener Bereich eingerichtet werden. Der Zugang zur Praxis im 1. Stock wird barrierefrei. Offensichtliche Synergien zwischen Zahnarzt und Nierenarzt gibt es kaum. Dietrichs und Gehlens sind aber befreundet. "Rottenburg ist bisher mit weniger als zehn Patienten unsere kleinste Station", berichtete Frank Gehlen, Geschäftsführer der Dialysestation und Facharzt für Innere Medizin. Er sucht schon lange nach Erweiterungsmöglichkeiten in Rottenburg. 2008 habe er den ersten Standort in Hechingen eröffnet, inzwischen sind es insgesamt elf in der weiteren Umgebung. "In Rottenburg arbeiten wir bislang in sehr beengten Räumen", sagte Gehlen. Die meisten Patienten, die oft dreimal wöchentlich zur Dialyse müssen, fahren deshalb lieber nach Tübingen oder nach Hechingen.

"In Rottenburg gibt es praktisch keine Grundstücke zu erwerben", meinte Gehlen. Auch aus geplanten Ärztehäusern beim Bahnhof und auf dem Elsässer-Areal sei nichts geworden. Damit die Räume nach seinen Anforderungen entstehen, hat er Architekt Herbert Pleithner beauftragt. Bis zu zehn Leute könnten dort künftig arbeiten.

"Bislang bin ich sehr zufrieden mit meinem Vorhaben", sagte Bauherr Markus Dietrich beim Spatenstich. Zu den Kosten wollte er sich nicht äußern.

Auf den Baubeginn stießen die Beteiligten mit Sekt an. Der Abriss des bestehenden Gebäudes sei zügig verlaufen, so Dietrich, der sich bei seinen Geschäftspartnern bedankte. Den Rohbau und die Zahnarztpraxis plant Architekt Harald Kreuzberger. Er ist auch Bauleiter. Kreuzberger erinnerte daran, was auf dem Gelände schon alles war: ein Motorradteilehersteller, ein Milchwerk und mehrere Bekleidungshändler. Zuletzt verkaufte dort vor gut einem Jahr die insolvente Modekette Miller & Monroe, die offenbar an Kuhns nur eine Monatsmiete gezahlt hatte, ihre Restposten bei einem Abverkauf. Dialysestation und Zahnarztpraxis, meinte Dietrich, sollten wesentlich länger halten und sich als zuverlässige Mieter erweisen.

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