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Rottenburg In ganz Japan ist die HFR berühmt

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Die Kooperation der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg mit der Forstakademie Gifu wurde erneuert. Foto: HFR Foto: Schwarzwälder Bote

Im November jährt sich die Kooperation der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) mit der Forstakademie Gifu zum fünften Mal. Aus der anfänglichen Partnerschaft hat sich eine verlässliche Freundschaft zwischen den Institutionen und vielen Akteuren auch auf persönlicher Ebene entwickelt. Das Abkommen zur Kooperation wurde nun erneuert.

Rottenburg. Aktuell sind zwei Studierende der HFR im Praxissemester an der Akademie in Gifu und ein Studierender von dort absolviert als Austauschstudent ein Studienjahr an der HFR.

Das auf zunächst fünf Jahre angelegte Abkommen stand folglich zur Verlängerung an. Zu diesem Anlass besuchte der Rektor der Akademie, Shiro Wakui, die HFR vom 19. bis 21. Oktober. Begleitet wurde er unter anderem vom Forstpräsidenten der Präfektur Gifu, Masatoshi Ogisu und dem stellvertretenden Rektor, Takahashi Naganuma, "als Delegation von erheblichem forstpolitischem Gewicht", wie die HFR in einer Mitteilung schreibt.

Neben der Vereinbarung zur weiteren inhaltlichen Zusammenarbeit der Hochschulen standen darüber hinaus politische Termine mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) an, bei denen Forstpräsident Ogisu um die weitere finanzielle Unterstützung der Kooperation durch das Land Baden-Württemberg warb und die bisher erreichten Ziele und vorzeigbaren Ergebnisse und die Bedeutung der forstlichen wie auch holzwirtschaftlichen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Praxis unterstrich.

Gifu ist eine von nur zwei Präfekturen in Japan, die eine eigene Forstabteilung in der Präfekturverwaltung unterhalten. "Dies zeigt, wie wichtig die Forstwirtschaft in Gifu ist und dass Baden-Württemberg hier einen Partner hat, mit dem eine internationale Zusammenarbeit Sinn und ein langfristiges Engagement sich lohnt und bezahlt macht", teilt die HFR mit.

Nachdem in den vergangenen fünf Jahren die Kooperation im Schwerpunkt auf verschiedenen Austauschformaten und dem Wissenstransfer lag, stehen die nächsten fünf Jahre nun unter einer Vielzahl von thematischen Schwerpunkten, die in gemeinsamen Forschungsprojekten dringliche Themen der deutschen und japanischen Forstwirtschaft bearbeiten werden: Nachhaltige Waldbewirtschaftung vor dem Hintergrund der Klimaveränderung; Wildökologie und Jagdwesen; Waldpädagogik, Holzbauarchitektur sowie Wald und Gesundheit.

Von Japan lernen

"Die HFR ist nicht nur in Gifu, sondern in ganz Japan berühmt", so Rektor Wakui über das Renommee, welches die Hochschule in Japan erreicht hat, und dass "kaum ein Tag vergeht, an dem die Zeitungen von Gifu nicht über die Kooperation der Akademie und der HFR berichten", freute Rektor Kaiser und die Ministerialdirektorin Grit Puchan ganz besonders. Auch Puchan zeigte sich beeindruckt, dass aus der Kooperation sogar bereits geschäftliche Beziehungen zwischen Unternehmen des Forst-Clusters entstanden sind: "Wir in Baden-Württemberg sind sehr daran interessiert, von unseren Japanischen Freunden zu lernen, wie die gesundheitliche Wirkung der Wälder auf die Menschen gemessen und nutzbar gemacht werden kann."

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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