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Rottenburg Fasnet, wie man sie gerne mag

Von
Foto: Ranft

Ein letztes mal "Narri Narro" hieß es gestern im närrischen Klein-Paris, wo sich am Nachmittag ein farbenprächtiger, mehr als 50 Gruppen umfassender Umzug durch den Ortskern, hin zur Breitwiesenhalle schlängelte.

Rottenburg-Ergenzingen. Rein zwangsläufig hatte der närrische Lindwurm natürlich nicht mehr die Qualität des Jubiläumsumzuges, und so sahen etliche tausend Besucher bei herrlichem Narrenwetter zumindest vom Namen her auch fast nichts, was man nicht schon mal in Klein-Paris in Augenschein genommen hatte.

Dennoch hatte die rekordverdächtige Zuschauerkulisse ihren Spaß und die Narren obendrein. Herrliches Wetter sorgte zudem für gute Laune, und so war der Umzug, übrigens der vierte in 14 Tagen, auch in Ordnung. Zu den bekannten Zünften gehörten die Einheimischen sowie Narrenzünfte aus Hochdorf, Bergfelden, Rohrdorf, Wolfenhausen, Schwalldorf, Poltringen, Börstingen, Göttelfingen, Loßburg, Weiler, Dettenhausen und Dietersweiler.

Zu gefallen wussten vor allem auch private Initiativen, wie die "junge Familie" aus Ergenzingen, oder die Laufgruppen aus Rohrdorf und Baisingen. Diese Gruppen präsentieren sich jedes Jahr in neuen Outfits und sind einfach schön anzusehen, und davon zeigten sich auch die Besucher begeistert. Dagegen gefiel die von Hexengruppen teilweise eingesetzte Pyrotechnik weniger. "Das sollten die Narren einfach sein lassen", monierte eine Zuschauerin und weiter: "Dadurch wird eine Hexengruppe auch nicht schöner."

In dem musikalisch gut bestückten närrischen Lindwurm waren unter anderen mit den "Tigers" aus Weitingen, der "Luschtigen Bruat" aus Göttelfingen, den Klein-Pariser Fleckahupern, dem Musikvereinen aus Ergenzingen und Wolfenhausen alte Bekannte aus der Narrenmusikszene dabei.

Letztlich ließen es sich auch Narren aus der Nachbargemeinde Eutingen nicht nehmen, mit mehreren Wagen im Umzug mitzuwirken. Die rote Schlusslaterne beim Umzug blieb dann den Narrenräten vorbehalten, die sich auch in diesem Jahr als letzte Gruppe auf einem Wagen präsentierte. Kurzum, von einigen wirklich nicht schön aussehenden Narren ausgenommen, war das Fasnet, wie man sie in Ergenzingen gerne mag.

Moderiert wurde der Umzug vor dem Rathaus von Brauchtumsmeister Manuel Ranft, der neben einigen Stadt- und Ortschaftsräten auch Rottenburgs OB Stephan Neher willkommen heißen durfte. Wer sich in der Nähe der Sprecherwagen positionierte, konnte auch das eine oder andere über das Brauchtum der Narren und deren Geschichte erfahren. Nach dem Umzug waren "Spaß auf der Gass" und Narrentreiben in der "Narrhalla", im Adolph-Kolping-Saal und in den örtlichen Wirtschaften angesagt.

In den frühen Abendstunden wurde dann unter Heulen und Wehklagen die Fasnet verbrannt und die Narren übten sich in "fröhlicher Trauer" und der Gewissheit, dass es schon wieder "dagega" geht.

 
 

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