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Rottenburg Fantastische Reise in andere Welten

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Die Musiker der Stadtkapelle Rottenburg entführten ihre Gäste in fantastische Welten. Foto: Baum Foto: Schwarzwälder Bote

Sternenzauber, Gesang und eine Reise in andere Welten ließen das Herbstkonzert der Rottenburger Stadtkapelle für die Zuhörer zum Erlebnis werden. Dirigent Andreas Lewedey hatte die Idee zum neuen Konzertprogramm und suchte auch selbst die tollen Stücke dafür aus.

Rottenburg. Die Zuhörer sind zu eine r fantastischen Reise eingeladen, etwa in die Welt der Fantasie oder zu einer Taxifahrt durch das pulsierende New York.

Höhepunkt des Konzertabends war ein Ausflug ins Universum, bei dem in der Festhalle Sterne funkelten und die musikalischen Themen der "Star Wars Trilogy" erklangen. In der Festhalle wurden so Darth Vader, Prinzessin Leia und Yoda lebendig. Ganz großes Kino und ein richtiger Blockbuster war die Reise zum Krieg der Sterne. Die Stadtkapelle agierte dabei brillant und überaus virtuos. Das fünfsätzige Werk begann mit dem Imperial March und dem Thema von Darth Vader, dem Kontrahenten und – wie es sich zum Schluss herausstellt – auch Vater des Hauptprotagonisten Luke Skywalker.

Mit viel Energie gelang der Stadtkapelle ein toller Einstieg in den zweiten Konzertteil. Prinzessin Leias Thema war nun an der Reihe in der Star-Wars-Trilogie, die von John Williams komponiert und von Donald Hunsberger arrangiert wurde. Der dritte Satz widmete sich schließlich der weltberühmten Schlacht im Wald, bei der Gut gegen Böse kämpfte. Rasant die Szenen im Film, nicht weniger zur Sache ging es in der musikalischen Aufarbeitung: Schneidende Klänge vermischten sich mit Kampfszenen.

Yodas Thema erklang im vierten Satz – und auch hier erklangen feine und etwas ruhigere Passagen mit viel Ausdruckskraft. Zum krönenden Abschluss des fantastischen Konzertabends wurde das Hauptthema der Star-Wars-Saga serviert.

Zum Auftakt des Konzertabends begrüßte Stefan Ströbele, Vorsitzender der Stadtkapelle, die gut 400 Zuhörer in der Rottenburger Festhalle. Darunter befanden sich auch einige Ehrengäste, etwa Rottenburgs Erster Bürgermeister Thomas Weigel oder Generalvikar Clemens Stroppel. Zudem waren Helmut Vöhriger vom Blasmusikverband Neckar-Alb und Alexander Götz als Kommandant der Bürgerwache zum Konzertabend gekommen.

Von der Stiftung Stadtkapelle hieß Ströbele Rolf Rehfuss und Walter Jäger willkommen. "Heute Abend geht es in ferne Welten, ins Universum ferner Sterne und Planeten", sagte Ströbele. Dann erklang das erste Stück: "Welcome to the Imagination World" (Willkommen in der Welt der Fantasie). Das Blasorchesterstück des japanischen Komponisten Daisuke Shimizu setzte mit Harfenklängen gekonnt Akzente, die feine Klanglinie begeisterten die Zuhörer. Schnelle Abschnitte wechseln sich mit getrageneren Klangpassagen ab, das Anfangsthema wird immer weiter variiert – und auch das Harfenthema taucht zum Schluss wieder auf.

Danach begrüßte Andreas Lewedey die Gäste und freute sich über den regen Zuspruch. Das Konzertprogramm sei ein großes Projekt für die Stadtkapelle gewesen, sagte Lewedey, das erste Stück habe die Zuhörer einladen sollen, sich mit ihrer Fantasie in andere Welten zu begeben. Einiges Wissenswertes erzählte der Dirigent zu "Asphaltcocktail".

Das zweite Stück des Abends stammt von John Mackey , der angeblich durch New York gegangen sei, als ein Freund gemeint habe, dass man hier einen Asphaltcocktail höre. Mackey nimmt die Zuhörer mit auf eine wilde Taxifahrt durch das Chaos von New York. Die musikalische Fahrt durch ohrenbetäubende Geräuschkulisse der Großstadt mit Baustellen und Bohrhämmern inszenierte die Stadtkapelle mit Hupgeräuschen, einem immensen Geräuschpegel und wilden Rhythmen. Der Klangmix gefiel auch den Zuhörern, die tosenden Applaus spendeten.

Der Lieblingsmonat des Komponisten Eric Whitacre ist der Oktober, dem er auch sein gleichnamiges Stück widmete. Der Komponist fängt virtuos den Charakter des goldenen Herbstmonats und seiner ruhigen Stimmung ein. Mit dem Stück Alpina Saga gingen die Musiker in die verdiente Pause. Zuvor luden sie ihre Gäste ein, unter einem Sternenzelt zu wandeln. Der Sternenhimmel wurde mit Hilfe einer Discokugel umgesetzt, ein Bergpanorama zeichneten die Musiker mit ihren Instrumenten nach. Die Zuhörer waren beeindruckt, wie das den Musikern technisch versiert gelang.

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