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Rottenburg Einige Projekte werden nachjustiert

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Aufgearbeitet hat am Mittwochabend der Ortschaftsrat die Punkte der Zielsetzung, die er sich bei einer Klausurtagung im Jahre 2014 für die bevorstehende Legislaturperiode selbst auferlegt hatte.

Rottenburg-Ergenzingen. Von den 15 Themenbereichen mit rund 80 Untertiteln konnte der größte Teil unter der Rubrik erledigt oder aber "wird umgesetzt" abgehakt werden. Kurzum, die Rätinnen und Räte, aber auch die Ortsverwaltung hatten insgesamt gesehen gute Arbeit geleistet. An einigen Projekten muss allerdings noch nachjustiert werden.

So am Vorhaben, eine Mappe für die Bürgerinnen und Bürger mit aktuellen Daten und Links zu einer aktiven Homepage zu erstellen. Eine Finanzierung durch örtliche Firmen durfte nicht sein und eine Verknüpfung zum Internetauftritt der Stadt sei ebenfalls gescheitert, so Ortsvorsteher Reinhold Baur. Hier wolle man versuchen, mit einem angepassten Konzept weiter am Ball zu bleiben.

Gut habe sich die Außenstelle der Volkshochschule in Ergenzingen entwickelt, allerdings gebe es – bedingt durch die Mehrfachnutzung – diverse Raumprobleme. Die Willkommenskultur betreffend regte Hannelore Renz an, die Veranstaltungen bezüglich des Ramadan und das internationale Frauenfrühstück mit den Angeboten der Kolpingfamilie zu ergänzen.

Beim Gesundheitswesen herrschte Übereinstimmung, dass es einen Riesenbedarf für eine weitere Arztpraxis im Ort gebe, auch hier gelte es, dafür zu kämpfen.

Die Partnerschaft mit der burgenländischen Gemeinde Gols, das wurde an diesem Abend deutlich, wurde mehr und mehr zur Einbahnstraße. Die Ergenzinger reisten zwar immer in die Partnergemeinde, die Golser kämen aber im Umkehrschluss nicht. Daher müsse man kurzfristig weitere Aktivitäten entwickeln, so Baur.

Beim Thema "Generationendorf" forderte Irmgard Kussauer einen "Quartiertreff" und Gemeinderat Norbert Ziegeler sprach sich für ein Café im künftigen Pflegeheim aus. Dieses werde kommen, so der Ortsvorsteher. Unabhängig vom Pflegeheim sei es wichtig, sich auch um die Tagespflege zu kümmern, meinte Renate Holzmann. Rudolf Schäfer befürchtete, dass ein Generationentreff wohl die Kneipenkultur in Ergenzingen beeinträchtigen könne. Er bezweifle, dass so ein Treff der richtige Weg sei.

Bei der Gestaltung öffentlicher Grünflächen wurde klar, dass es noch Spielräume gibt, ein Dauerbrenner ist allerdings die Müllproblematik, hervorgerufen durch Müllferkel, die auf Kosten der Kommune entsorgen. Sofern man den oder die Verursacher ausfindig machen kann, will die Kommune reagieren. Eine größere Hausnummer sei eine Freizeitanlage mit Skaterbahn, so Baur. Zwar seien Geräte über die Spende der Firma Bitzer gekauft worden, allerdings fehle ein geeigneter Platz. Daher bleibe die Anlage nach wie vor im hinteren Bahnhofsareal.

Schon in etlichen Haushalten hin und her geschoben wurde der Hochwasserschutz im Göttelfinger Tal. Hier bedürfe es einer Prüfung durch die Fachbehörden, so der Ortsvorsteher.

Die Nachfrage in Sachen Wohneigentum und Wohnungen sei groß so Baur, hierbei stelle sich die Frage, wie groß Ergenzingen werden wolle. Da nunmehr der Bebauungsplan Öchsner II beschlossen sei, brauche man sich derzeit keine Gedanken über ein weiteres Baugebiet machen. Es gelte auch die Prämisse "Innen vor Außen". Allerdings sehe er in der Stehelin- und Gosbertstraße künftig nur geringes Potenzial. In diesem Zusammenhang regte Ortschaftsrätin Holzmann an, innerörtliche Baulücken und Leerstände zu beobachten. Zumindest sollte man mit den entsprechenden Besitzern in Kontakt treten, meinte sie. Nach Auffassung des Ortsvorstehers gibt es in Ergenzingen derzeit keine gravierenden Leerstände.

Norbert Ziegeler warf letztlich noch die Frage auf, wie viel Hektar die Stadt im Gewerbegebiet Ergenzingen Ost noch zur Verfügung stellen könne. Neun Hektar waren es einmal, mittlerweile sei aber noch ein Stück verkauft worden, so Baur. Ziegeler stellte anheim, mit den Flächen zukunftsorientiert umzugehen, da jede weitere Versiegelung eine Verschlimmerung der Klimaerwärmung nach sich ziehe.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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