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Rottenburg Ein "RastHaus" für Bedürftige

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Von Angela Baum Rottenburg. Neu gegründet wurde von der therapeutischen Wohngemeinschaft Oase der Verein "RastHaus", der sich zum Ziel gesetzt hat, eine Begegnungsstätte für ehemals alkoholabhängige Menschen sowie Notwohnungen für Obdachlose zu schaffen. Dies berichtete Elke Mildner, Gründerin der Oase, kürzlich im Sozialausschuss.

In diesem Jahr werde die Oase 30 Jahre alt, so Minder, die erzählte, dass vor der Gründung ein Stadtrat gesagt habe, die Oase ziehe das "Geziefer" an. "Wir unterscheiden in der Oase zwischen nass und trocken", so Mildner. Nur trockene Alkoholiker fänden Aufnahme in einer der Wohngemeinschaften der Organisation.

Derzeit gibt es 30 Plätze in elf Wohneinheiten. "Die Leute sind verantwortlich für ihre Wohnsituation". Manche der ehemaligen Alkoholiker hätten schwere psychische Erkrankungen, seien dissozial oder kriminell. "Was in Zwiefalten austherapiert wurde, wird nach Rottenburg zu uns geschickt". Mildner betonte, dass es Ziel sei, dass die betroffenen Menschen wieder auf die Beine kommen, "wer bei uns Alkohol trinkt, ist innerhalb von zehn Minuten weg". Mildner fordert von den Bewohnern zudem Nikotin-, Drogen – und Medikamentenabstinenz. Das abstinente Profil der Bewohner sei wichtig.

Vier Mitarbeiter seien in der Leitung der Oase tätig, weitere sechs arbeiten ehrenamtlich mit. "Damit sind wir ordentlich aufgestellt", meinte Mildner. Zwei Plätze biete der "Unterschlupf", eine Notunterkunft für Obdachlose. Ein Bewohner der Oase bediene das Nottelefon. Viele der Bewohner hätten einen Arbeitsplatz auf dem zweiten Arbeitsmarkt, einige hätten Ein-Euro-Jobs. Arbeit zu bekommen, sei für viele der Oase-Bewohner ein großes Problem.

Beim "Unterschlupf" will Mildner auf den Erfahrungen aufbauen, "viele Menschen wissen nicht, wohin". Die Aufnahme dieser Menschen habe früher das Spittel geleistet.

Es sei wichtig für das Profil der Stadt, dass es einen Ort gebe für Menschen, die durch alle Netze fallen. Daher wurde die Initiative "RastHaus" gegründet.

Im Sozialausschuss gab es lobende Worte für die Arbeit der Oase, etwa von Emanuel Peter (BfH/Linke) oder auch von Ursula Eisele (CDU). Ei-sele berichtete, dass sich der Seniorenrat ebenfalls mit dem Thema Sucht im Alter beschäftigt habe.

 
 

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