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Rottenburg "DSDS": Sogar aus Italien reisen Simone-Fans an

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Auf die volle Unterstützung von Familie, Freunden und Fans kann Simone Mangiapane bei "Deutschland sucht den Superstar" vertrauen. In der ersten Reihe sitzen in der zweiten Liveshow Schwester Stefania, Vater Giuseppe und Mutter Rosalia. Foto: Begemann

Rottenburg - Es sind nur noch wenige Minuten, bis der Fanbus von Simone Mangiapane bei der Magic Media Company in Köln, dem Coloneum, vorfahren wird. Bei Mutter Rosalia, Vater Giuseppe, Schwester Stefania und den zahlreichen Freunden von Simone steigt die Spannung – bei der Ankunft, die von einem Kamerateam gefilmt wird, soll alles sitzen. Das muss geprobt werden.

Fenit, ein Freund von Simone, steht mit dem Megafon im Mittelgang des Busses und animiert die 27-köpfige Gruppe dazu, beim Aussteigen richtig Stimmung zu machen. "Beim vergangenen Mal waren wir die lautesten Fans, wir haben ein gewisses Niveau zu halten", lautet seine Devise.

Freunde und Familie geben alles für "Simo"

Es ist das zweite Wochenende, an dem die hauptsächlich italienischen Fans nach Köln zur Liveshow von "Deutschland sucht den Superstar" fahren. Freunde und Familie geben alles, um für "Simo" da zu sein.

Die jüngere Schwester Stefania unterstützt ihren Bruder mit viel Herz. Egal ob es um Eintrittskarten für die Show geht oder um die bedruckten T-Shirts, die die Fans tragen. "Ich bin sehr stolz auf Simone. Wir dürfen mit ihm ganz besondere Momente erleben", erzählt Stefania. Bei der Arbeit werde die 26-jährige Einzelhandelskauffrau täglich von ihrem Chef gefragt, wie es Simone geht. "Manchmal verteile ich auch Autogrammkarten." Zu viel sei ihr die Aufmerksamkeit um ihren Bruder aber nicht. Als so musikalisch wie Simone würde sie sich selbst nicht beschreiben: "Ich lasse das Singen lieber und würde auch nicht bei DSDS teilnehmen wollen", sagt sie. Aber sie ist überzeugt vom Talent ihres Bruders. "Ich traue Simone zu, dass er gewinnt", äußert sie ihre Hoffnung.

Auch Freunde trauen Simone viel zu: "Er hat Charakter in der Stimme, einen Wiedererkennungswert. Wenn man die meisten anderen Sänger im Radio hören würde, würde man sie nicht wiedererkennen.

Wenige Stunden zuvor, am Samstagvormittag: Bei Mama Mangiapane klingelt das Handy. "Hast du heute etwas Schöneres angezogen?", möchte sie gleich von ihrem Sohn wissen. In der Vorwoche hatte ihr sein T-Shirt gar nicht gefallen – so wie Jury-Chef Dieter Bohlen. Die gute Nachricht an diesem Samstag: Für die heutige Sendung habe er sich seine Kleidung selbst ausgesucht, nicht allein den Stylisten entscheiden lassen.

Simones Mutter lag beim Recall im Koma

Außerdem muss sie ihm am Telefon bestätigen, dass es ihr gut gehe. "Mein Sohn sagt immer zu mir: ›Mama, bitte sei nicht so aufgeregt. Bleib ein bisschen locker!‹ Er macht sich immer Sorgen um mich. "Selbst ist er aber ganz locker", erzählt Rosalia Mangiapane.

Aufgrund der DSDS-Teilnahme ihres Sohnes habe sie extra eine Operation verschoben. Bevor er zum Recall in der Karibik war, sei sie zeitweilig im Koma gelegen. "Simone hat sich große Sorgen um mich gemacht."

Umgekehrt habe sie Simone auch während seiner DSDS-Zeit schon einmal gepflegt, als er krank war. "Vor vier Wochen, bevor er nach Köln kam, war er ein paar Tage krank und zu Hause". Sorgen habe sie sich auch gemacht, als Simone in der Karibik zwei Wochen krank gewesen sei. Das Verhältnis zwischen beiden ist eng: "Wir waren immer ein Herz und eine Seele", erzählt sie.

Dass Simone viel von den Eltern vererbt bekommen hat, ist nicht zu übersehen: Seinem Vater sieht er sehr ähnlich, das Temperament könnte er von seiner Mutter haben.

Und von beiden hat er viel italienisches Feuer im Blut. Zwei Monate nach der Geburt von Simone seien sie von Palermo, Sizilien, nach Deutschland umgezogen. Rosalia Mangiapane ist Altenpflegerin, sein Vater in Rottenburg mit einem Partyservice selbstständig. Tanzen und Musik würden Simone, der im "normalen Leben" als Lagerist arbeitet, in den Genen liegen.

Mutter Rosalia erinnert sich: "Schon als er drei Jahre alt war, hat er sich Videos angeschaut und dazu getanzt und gesungen." Ob seine Mutter ihm musikalisches Talent vererbt hat? Als Zwölfjährige hatte sie an einer Talentshow in Palermo teilgenommen. "Mein Papa hat mir aber damals verboten, weiterhin an dem Wettbewerb teilzunehmen", erzählt sie. Damals sei sie sehr traurig darüber gewesen, nicht dabei bleiben zu dürfen.

Die Fahrt nach Köln vergeht für die feiernden Fans wie im Flug. Als der Bus auf dem Hof des Coloneums eintrifft, steht bereits in Kamerateam von RTL bereit. In "Simone Mangiapane-T-Shirts" und mit einem grünen Banner, auf dem in weißem Schriftzug "Simo" geschrieben steht, begegnen die 27 Ankömmlinge den Kameras mit lautstarken Anfeuerungsrufen. Dann geht es in die Ankunftshalle, in der schon zahlreiche Fans anderer Kandidaten warten. Ein Bus nach dem anderen fährt vor – die italienischen Fans lassen sich von keiner anderen Gruppe übertönen.

Dass Simone auch in Italien bei vielen Menschen auf große Beliebtheit stößt, zeigen die Begegnungen, die Simones Eltern und Freunde haben: Zwei junge Frauen aus Florenz, die dort an der Universität deutsch studieren, hatten die Sendung im Internet verfolgt und kamen extra wegen Simone für ein Wochenende nach Köln. Karten für die Show hatten sie keine. Ihre einzige Hoffnung ist die Warteliste. Für RTL dürfen sie eine Videobotschaft an Simone aufnehmen. Dann kommt die Überraschung. Sie dürften sich die Sendung live anschauen.

Später in der Liveshow haben Simones Fans großes Glück mit ihren Sitzplätzen. Sie sitzen direkt vor der Bühne und sind "Simo" bei seinem Auftritt so nah wie nur möglich. Simone verzaubert mit seiner Performance von Eros Ramazzottis "Se Bastasse Una Canzone" das Publikum. Auch die Jury lobt seinen Auftritt, wobei Mateo sich noch etwas mehr Bühnenpräsenz wünschen würde (wir berichteten).

Nach der Show erzählt Simone im Interview mit unserer Zeitung: "Ich war sehr aufgeregt heute. Aber ich habe mich richtig gefreut, auf die Bühne zu gehen." Auch mit dem Urteil der Jury sei er zufrieden. "Außer mit dem was Mateo zu meiner Performance gesagt hat, stimme ich nicht ganz überein. Ich bin nicht der Performer, sondern mehr der Sänger", sagt er. Auf ein Outfit habe er sich in dieser Woche zusammen mit einem Stylisten geeinigt. Er selbst ist mit seinem Auftritt sehr zufrieden: "Ich bin im Vergleich zu vergangener Woche noch mehr abgegangen. Auch mein Tanzlehrer hat mir gesagt, dass ich alles richtig gemacht habe." Nun steht Simone eine weitere Woche voller Fotoshootings, Vocalcoachings, Songfindings und Proben bevor. Viel Freizeit bleibt bei dem Programm nicht mehr übrig.

Nach der Show freut er sich darauf, draußen seinen Freunden und seiner Familie zu begegnen. Mama Rosalie nimmt ihren Simone liebevoll in den Arm. Papa Giuseppe ist richtig stolz. Schwester Stefania gibt ihrem Bruder ein Küsschen auf die Wange. Die Familie ist vereint. Ihnen bleibt nicht viel Zeit. Aber Simone genießt diesen Moment. Ein Stück Heimat im fernen Köln.

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Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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