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Rottenburg Die nötige Ausrüstung muss derzeit jeder selbst mitbringen

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Die Kletterwand des DAV Rottenburg ist nun endlich wieder geöffnet.Foto: Baum Foto: Schwarzwälder Bote

Rottenburg (amb). Viel Platz zum Klettern gibt es auf der Kletteranlage des Deutschen Alpenvereins (DAV) Sektion Rottenburg. Zwischen dem Komposthof im Baresel-Steinbruch und dem Gelände der technischen Betriebe schufen die Verantwortlichen des DAV eine einzigartige Kletteratmosphäre, die dennoch familiären Charakter hat. Die künstliche Kletterwand steht geschützt vor Regen in der freien Natur und biette 160 Quadratmeter Kletterfläche. Es gibt dabei mehr als 40 Kletterrouten, vom dritten bis zum neunten Schwierigkeitsgrad. Dazu gibt es auf der Kletterwand drei Toprope-Linien. Außerdem bietet der DAV auf seinem Gelände eine Slackline-Anlage.

Am Sonntag wurde die Anlage von Kletterwandwart Peter Weingärtner und Jochen Knöbel vom Aufsichtsteam betreut. Normalerweise kann Ausrüstung wie Schuhe oder dergleichen mehr vor Ort gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden, doch in der Corona-Krise sieht alles anders aus. So muss jetzt zwingend jeder, der klettern möchte, seine eigene Schuhe sowie Seil und Klettergurt sowie Sicherungsgurt mitbringen. Auch muss jeder in einer Liste Namen und auch seine Telefonnummer dalassen. Das Sicherungsseil darf nicht in den Mund genommen werden, wenn geklettert wird, zudem darf nur jedes zweite Klettersegment genutzt werden – es gilt auch auf der Kletterwand eine Abstandsregelung.

Sport im Freien ist wieder erlaubt, dennoch musste ein Sicherheitskonzept entwickelt werden, um die Kletteranlage wieder nutzen zu können. Peter Weingärtner und der DAV Rottenburg orientierten sich dabei am offiziellen Vorschlag des Deutschen Alpenvereins, welcher von Weingärtner auf die Klettermöglichkeiten der Rottenburger Kletteranlage adaptiert wurde. Das Konzept zur Nutzung der Kletterwand in der Corona-Zeit wurde dem Ordnungsamt und auch dem Kulturamt der Stadt Rottenburg vorgelegt.

Maximal dürfen 14 Personen auf der Anlage sein und klettern. Die Kletterer melden sich online an, und wenn 14 Leute auf der Anlage sind, ist die Tür für neue Gäste erstmal zu. Drei Stunden darf jeder klettern, damit eventuell auch Wartende eine Chance haben, dranzukommen. "Das Konzept muss sich jetzt bewähren", erklärt Weingärtner im Gespräch mit unserer Zeitung. Wichtig sei beim Klettern auch der Kalk, mit dem die Hände eingerieben werden. Zurzeit ist es verpflichtend, flüssigen Kalk zu verwenden, der auch desinfizierend wirkt. Der DAV hält den flüssigen Kalk mit Desinfektions-Funktion auf der Anlage vor, er kann hier gegen den Kostenersatz erstanden werden. Auch desinfiziert sich jeder vor dem Klettern nach dem hereinkommen erst einmal die Hände. Die Aufsichtspersonen desinfizieren zudem regelmäßig alle Flächen sowie Gegenstände wie den Kugelschreiber, der zum notieren der Namen und Telefonnummern benötigt wird. Wichtig ist Weingärtner, dass jeder Kletterer das Sicherheitskonzept akzeptiert. "Abklatschen und Hände schütteln soll auch jeder unterlassen." Weingärtner baute auf der Anlage auch ein Handwaschbecken, welches eifrig genutzt werden soll. Kinder sollten nicht alleine auf die Anlage kommen, sondern am besten in Begleitung ihrer Eltern. Falls Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren klettern wollen, ist eine Einwilligungserklärung der Eltern notwendig.

Die Kletterwand hat geöffnet am Dienstag und Donnerstag sowie immer am Sonntag. Freies Klettern ist am Dienstag und Donnerstag möglich von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Sicherungskenntnisse werden vorausgesetzt. Frauenklettern ist mittwochs von 9.30 bis 12 Uhr. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Die Kletterkurse sind derzeit ausgesetzt. Ansonsten bietet der DAV normalerweise auch Klettertouren am Fels an. Die Homepage ist erreichbar unter www.alpenverein-rottenburg.de, hier kann man sich online fürs Klettern

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