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Rottenburg Die Musikbegeisterten drängen sich dicht an dicht

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Christian Segmehl (von links), Schwester M. Faustina Nistroj und Klaus Brecht vor dem Kammerchor Tritonus Foto: Scharnowski Foto: Schwarzwälder Bote

R ottenburg-Ergenzingen . Mit einem einzigartigen Konzert wurden in der Krönungskirche im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe zehn Jahre geistliche Abendmusik gefeiert.

Das Konzert soll dem Jubiläum angemessen sein, trotzdem zeitnah, eine fast unlösbare Aufgabe. Das Schönstatt-Zentrum hat mit seiner Auswahl des Programmes und der Interpreten mehr Menschen angesprochen als in die Kirche passten, grob überschlagen dürften es mehr als 300 Musikbegeisterte gewesen sein, sie drängten sich dicht an dicht.

D er Kammerchor Tritonus aus Ochsenhausen, ein international bekannter Chor, unter Leitung von Klaus Brecht, präsentierte eindringlich, sanft, anrührend, kraftvoll, getragen, in völliger Übereinstimmung mit Saxofon und Orgel "Son of God". Eine extreme Leistung für den Chor, der rund 30 Minuten in der Leistung war, hoch motiviert und konzentriert. "Son of God" ist eigentlich ein Film über das Leben von Jesus, James Whitbourn komponierte. Der Film fiel durch, die Musik wurde weltbekannt.

Ein Schwerpunkt von Whitbourn, einem international renommierten Komponisten, Dirigenten und Produzenten, ist Vokal- und Chormusik. Sein Stil umfasst jedoch auch die üppige symphonische Besetzung, zum Beispiel das Werk "Son of God Mass" für Chor, Saxofon und Orgel, ein Höhepunkt seines Schaffens.

Der Tritonus-Chor, Schwester M. Faustina Niestroj an der Albiez-Orgel, sowie der Saxofon-Virtuose Christian Segmehl bildeten eine unglaubliche Einheit. Werke von Johann Sebastian Bach, Ennio Morricone, Urmas Sisak und Eugène Bozza waren künstlerisch einfühlsam zu hören.  

Segmehl bereicherte und unterstrich mit seinem Saxofon die Wertigkeit des Konzertes. Man hatte manchmal den Eindruck, als ob er mit Chor, Orgel und seinem Instrument zusammengewachsen wäre. Seine Improvisationen rissen die Zuhörer nicht aus dem Thema, das altersgemäß sehr gemischte Publikum war begeistert.

Der Chor brachte noch "Version Son of God Mass" – die Versionen für Messen zu Gehör, das Publikum spendete verhalten Beifall, zum Einen weil alle von der Musik ergriffen waren und man schließlich in der Kirche war. Erstaunte Blicke: "Was? Ist das Konzert schon zu Ende?"

Der allgemeine Tenor: ein Konzert, einzigartig und wunderschön, ein Höhepunkt in diesem Jahr.

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