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Rottenburg Den Preis in Silber möchte die Stadt in zwei Jahren entgegennehmen

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Rot tenbur g. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen und Nachhaltigkeit starteten die Aktivitäten im Bereich "European Energy Award" für Klimaschutz der Stadt Rottenburg.

Der "European Energy Award" ist ein Qualitätsmanagementsystem und ein Zertifizierungsverfahren für die Bewertung kommunaler Energieeffizienz und für den Klimaschutz der Kommune. Das System wurde Ende der 1990er-Jahre entwickelt. European-Energy-Award-Berater unterstützen Kommunen bei der Optimierung ihrer internen Organisation und der Umsetzung von Klimaschutzzielen. Deutschlandweit beteiligen sich mittlerweile mehr als 300 Kommunen und Landkreise.

Punkteskala für die Umsetzung der Klimaziele

Das System bewertet mit einer Punkteskala die Umsetzung der Klimaschutzziele. Den "European Energy Award" in Silber erhalten all jene Kommunen, die nach vier Jahren 50 Punkte der möglichen Punkte erreichen. Für 75 oder mehr Punkte erhält die Kommune den Preis in Gold. Circa 780 Kommunen sind europaweit bereits ausgezeichnet worden.

Rottenburg will nun in rund zwei Jahren den "European Energy Award" in Silber entgegennehmen können. Als Zeithorizont ist der Februar 2022 geplant. 800 000 Euro hat die Stadt Rottenburg in den Jahren 2012 bis 2016 in den Klimaschutz investiert. Jährlich gibt die Stadt seither weitere 200 000 Euro für Klimaschutzmaßnahmen aus. So organisiert die Stadt den Wettbewerb Stadtradeln, bei dem die Beteiligten im Sommer für einen bestimmten Zeitraum auf ihr Auto verzichten und auf Bus, Bahn oder Fahrrad umsteigen. Zudem wird die Fahrradinfrastruktur in der Innenstadt verbessert, Radwege werden neu gebaut oder markiert und es werden Abstellflächen für Fahrräder angeboten. Außerdem produzieren die Stadtwerke in ihren Flusskraftwerken umweltfreundlichen Strom. Für den "European Energy Award" nun sind das gute Startbedingungen.

Für die Aktivitäten rund um den Preis wurde ein Energieteam sowie eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen. Das Energieteam gruppiert sich um Baubürgermeister Thomas Weigel und den Klimaschutzmanager Jörg Weber.

Im März 2020 soll es einen Auftaktworkshop geben

Die 16-köpfige Steuerungsgruppe setzt sich aus Mitgliedern des Ausschusses für Bauen und Nachhaltigkeit zusammen, sowie aus sachkundigen Bürgern und Professor Martin Brunotte von der Hochschule für Forstwirtschaft sowie mit Klaus Lehmann von den Erneuerbaren Energien Rottenburg. Im März soll es einen Auftaktworkshop geben. Hier soll die Analyse des Istzustandes im Mittelpunkt stehen. Es sollen weitere Sitzungen und Workshops folgen. Dabei soll dann ein energiepolitisches Arbeitsprogramm skizziert werden. Im November 2021 wird es ein externes Audit geben, von dem abhängt, ob die Stadt Rottenburg mit dem "European Energy Award" ausgezeichnet wird.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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