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Rottenburg 29 Sozialwohnungen entstehen

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Der Grünen-Abgeordnete Chris Kühn besichtigte das Wanhprojekt in der Yalovastraße.Foto: Baum Foto: Schwarzwälder Bote

Beeindruckt zeigte sich der Grünen-Abgeordnete Chris Kühn am Dienstagvormittag vom im Bau befindlichen Wohnprojekt in der Yalovastraße des DHL-Areals.

Rottenburg. Die beiden bauleitenden Architekten Thomas Kovac und Johanna Raiser stellten sich den Fragen von Chris Kühn und der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Ursula Clauß. Zudem führten Volker Derbogen als Geschäftsführer von Wohnbau Rottenburg (WBR) und Oberbürgermeister Stephan Neher die Grünen-Politiker über die Baustelle.

Die WBR ist Bauträger und erstellt laut Derbogen mit dem Wohnbauprojekt ihr erstes Großprojekt. Es entstehen in mehreren Gebäuderiegeln vier Baukörper. 57 Wohnungen werden derzeit gebaut, die alle vermietet werden. Davon werden 29 Wohnungen als Sozialwohnungen vermietet, wobei Interessenten berechtigt sein und ihre Bedürftigkeit nachweisen müssen. In einem der Gebäuderiegel entsteht ein Kindergarten im Erdgeschoss. Bei dem dreigruppigen Kindergarten werden zwei Gruppen für über dreijährige Kinder sowie eine Gruppe für unter dreijährige Kinder entstehen. Im Innenhof wird es zwei Sandkästen geben, zudem viel Grün und Bäume.

Im Riegel gegenüber dem Kindergarten, der an den zentralen Innenhof grenzt, sollen Gewerbeeinheiten später einmal Platz bekommen, ebenfalls im Erdgeschoss. Eine Tiefgarage und Fahrradabstellplätze entstehen ebenfalls. Oberbürgermeister Stephan Neher erklärte, dass der Wohnraum für Rottenburger Verhältnisse verdichtet gebaut wird, dies sei aber so gewollt. Der Rohbau ist bereits fertig, und der Kran ist abgebaut. Derzeit findet der Fenstereinbau statt, Ziel ist es, am 1. April 2021 den Bau abzunehmen. Dann soll er fertig sein, so Volker Derbogen.

Der Kindergarten wird aber erst im Herbst 2021 bezogen werden. Derbogen freut sich, dass sich die Baukosten aufgrund der Mehrwertsteuersenkung verringern werden. "Wir werden möglichst viel in den kommenden sechs Monaten abrechnen", erklärte Derbogen im Gespräch mit unserer Zeitung. Abschlagszahlungen seien üblich, auch hier wird dann die Mehrwertsteuersenkung spürbar. Die Abnahme der Baustelle und des Neubaus soll im zweiten Halbjahr 2020 erfolgen.

Neher sagte, dass das Hupsignal der Züge ebenfalls abgestellt wird. Bislang hupen alle aus Richtung Tübingen kommenden Züge in unmittelbarer Nähe zur Yalovastraße an einem unbeschrankten Bahnübergang. "Wir werden eine Unterführung bauen", erklärte Neher. Dies sei im Vertrag mit dem Investor Instone festgezurrt worden.

4300 Quadratmeter Wohnfläche entstehen – 3000 Euro pro Quadratmeter. "Wir bauen hier keine Blackbox, unsere Baukosten sind transparent", betonte Volker Derbogen beim Ortstermin mit Chris Kühn abschließend.

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