Jürgen Roth hält seine Neujahrsrede im Villinger Theater am Ring. Foto: Cornelia Spitz

Einen Fingerzeig in Richtung OB-Wahl sieht unsere Autorin Cornelia Spitz in der Neujahrsrede von Oberbürgermeister Jürgen Roth.

Diese Neujahrsansprache war mehr als ein Rückblick – sie war ein Statement aus der kommunalen Realität heraus. Deutlich wurde das Spannungsfeld in VS: zwischen bundespolitischer Überforderung, wachsenden Pflichtaufgaben und kaum vorhandenem Handlungsspielraum.

 

Ein Plädoyer

Jürgen Roth benannte dieses Ungleichgewicht klar – und kämpferisch. Seine Rede stand als Plädoyer fürs Gestalten – trotz knapper Kassen. In VS wird das angesichts großer Projekte aktuell deutlich wie nie. Und während sich mancher fragt, ob VS sich all das leisten kann, ist für den OB-Kandidaten 2026 klar: Die Investitionen sind kein Luxus, sondern Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.

Ein „Kaputtsparen“ kommt dem amtierenden OB nicht in die Tüte – umgekehrt ist aber ersichtlich: Wer allem anderen voran einen radikalen Sparkurs wünscht, dürfte nun überlegen, wo er sein Kreuz am 4. Oktober macht.