Der Rotary Club leistet praktische Hilfe für Tafeln und Vesperkirche in der Region (von links): Clubpräsident Joachim Haist, Stefanie Niethammer, Sabine Göhring, Gabriele Großbach und Richard Rebmann. Foto: Kuhnert

Der Rotary Club Freudenstadt unterstützt Tafeln und die Vesperkirche.

„Die gemeinnützigen Tafeln schaffen eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel. Sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte.“ So steht es im Leitbild der Tafel in Oberndorf.

 

Drei regionale Tafeln, die ansonsten Benachteiligten helfen, erhielten jetzt selbst ganz praktische Hilfe.

Der Rotary Club Freudenstadt überreichte den Tafeln in Sulz und Oberndorf sowie der ökumenischen Vesperkirche in Freudenstadt eine Spende über je 3000 Euro.

Joachim Haist, Präsident des Rotary Clubs Freudenstadt, und Richard Rebmann übergaben die Spenden im Hotel „Grüner Wald“ in Freudenstadt an Sabine Göhring von der Sulzer Tafel, an Stefanie Niethammer von der Tafel in Oberndorf sowie an Gabriele Großbach von der Vesperkirche in Freudenstadt.

Spenden sind sehr wichtig

Das Geld, so berichteten Haist und Rebmann, sei der Reinerlös aus einem Benefizkonzert in Sulz. Es sei nicht das erste Mal, dass Rotary Vesperkirchen finanziell unter die Arme greife. Damit wolle der Club den regionalen Tafeln für ihren uneigennützigen Dienst danken. Richard Rebmann betonte deren wertvollen Beitrag auch gegen die allgemeine Lebensmittelverschwendung.

Wie sehr Spenden benötigt werden, wurde im Gespräch deutlich. Die Tafeln und die Vesperkirche werden immer stärker in Anspruch genommen, erzählten deren Leiterinnen. Gleichzeitig werde es immer schwieriger, an Ware und Lebensmittel zu gelangen.

Optimierung mit Hilfe von KI

Zahlreiche Handwerksbetriebe und Märkte optimieren auch mit Hilfe der künstlichen Intelligenz ihre tägliche Warenwirtschaft, sodass immer weniger Lebensmittel als „Überschussware“ anfallen. Zusätzlich gekaufte Lebensmittel würden auch für Tafeln immer teurer, ganz zu schweigen von den Kosten für ein warmes Mittagessen für acht- und zwölfköpfige Familien. Der Spendenbetrag soll auch für Fahrzeuge und Fahrten eingesetzt werden, die benötigt werden, um die Lebensmittel einzusammeln.