Pünktlich um 14.11 am Rosenmontag fing es beim Fasnachtsumzug in Rümmingen in Strömen an zu regnen. Trotzdem erwarteten viele Zuschauer gespannt die erste Clique.
Die ließ auch nicht lange auf sich warten: Mit fetzigem Rhythmus kam als erste Gruppe die Oktave-Chratzer-Clique aus Brombach. Ihre schaurigen Masken erinnerten an die Orks aus Herr der Ringe, es hatte sich allerdings auch ein gähnender Zwerg daruntergemischt.
Die Dorfhäxe aus Rümmingen hatten die Rümminger Zwerge dabei, die ein kleines Häuschen auf Rädern mit sich zogen. Mit den Mattentalgrabben aus Rümmingen kam der erste Wagen und dröhnender Sound aus den Boxen, was vor allem die jüngeren Zuschauer zum Tanzen verleitete. Die Grabben sparten nicht mit Süßigkeiten und füllten die Hände und Taschen der kleinen und großen Zuschauer.
Schön bunt wurde es dann mit den Wiler Trüblizupfer-Clique – die Weintrauben hingen so manchem schon an den roten Bäckchen. Ebenso bunte Kostüme trug die Schallbacher Zeeche-Clique: Anstatt einer Stirn wuchsen ihnen große Zehennägel.
Gruselig und laut wurde es dann mit den Chanderner Hexen: Nebel wallte aus dem großen Wagen und ein stampfender Rhythmus dröhnte aus den Boxen. So mancher ganz junger Besucher versteckte sich Schutz suchend hinter den Eltern.
Wenig bis kein Konfetti geworfen
Da waren die Masken der Zahnluggewiible aus Haltingen dann doch um einiges freundlicher, und die Kinder standen wieder in vorderster Reihe, um an die begehrten Süßigkeiten zu kommen.
Der Regen hielt allerdings weiter an und das Wasser tropfte den Narren von der Maske. Vielleicht auch deshalb gab es wenig bis gar keinen Konfetti-Reigen, was schon ein bisschen fehlte, aber bei diesem Wetter vermutlich eine gute Idee war. Und die Zuschauer und Narren hatten auch ohne Konfetti ihren Spaß. Es folgte Clique um Clique, viele aus dem Kandertal, aber auch einige aus dem Wiesental und Lörrach.
Den Schluss des eineinviertelstündigen Rümminger Umzugs markierten die Holzener Füchse. Pünktlich zum Ende des Umzugs hatte es auch wieder aufgehört zu regnen, und die Narren traten den Weg zur Festhalle an, um dort ausgiebig den Rosenmontag zu feiern.