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Rosenfeld Von Rosenfeld aus hinaus in die Welt

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Beim Vortrag im Rosenfelder Pflegewohnheim (von links): Bürgermeister Thomas Miller, Hans-Ulrich Iselin und Wolfram Fischer, Schulleiter a.D. und ebenfalls mit der Geschichte Rosenfelds bestens vertraut. Foto: May Foto: Schwarzwälder Bote

Über die bewegte Geschichte der Familie Iselin aus Rosenfeld hat Hans-Ulrich Iselin im Pflegewohnheim im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Rosenfeld trifft" berichtet.

Rosenfeld. Der aus der Schweiz angereiste Mediziner Hans-Ulrich Iselin stellte seinen Vortrag unter die Überschrift "Von Rosenfeld in die Welt und wieder zurück".

Der Vortrag und der Besuch dieses Mitglieds der Familie Iselin, die bis zum heutigen Tag Rosenfeld mitprägt, stieß auf großes Interesse. So waren zahlreiche Zuhörer ins Pflegewohnhaus gekommen.

Bürgermeister Thomas Miller begrüßte die interessierten Zuhörer und verwies auf die Einrichtungen wie Iselin-Schule oder Iselin Straße, die es in Rosenfeld gibt. Einige Familienmitglieder der Iselins fanden wieder den Weg zurück ach Rosenfeld.

Viele Nachkommen der Iselins, die im Jahr 1364 aus Rosenfeld weggezogen waren, hatten wichtige Aufgaben in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft übernommen. Ein großer Spross der Iselins war Charles Oliver Iselin, der in den Vereinigten Staaten lebte und dort bei der CIA arbeitete. Er war allerdings nie in Rosenfeld gewesen.

Schule wurde 1997 nach den Iselins benannt

Hans-Ulrich Iselin breitete die wechselhafte Geschichte der Iselin in den vergangenen 600 Jahren aus. Die Familie verfügt über eine umfangreiche Kunstsammlung und hat auch viele soziale Aufgaben übernommen. 1964 feierten die Iselins "600 Jahre Geschichte in der Schweiz", wobei dieses Jubiläum auch in Rosenfeld mit einer Nachfeier begangenen worden war.

Ein weiteres großes Fest fand im Rahmen der Namensgebung für die "Iselin Schule" 1997 statt, die die enge Verbindung der Stadt zu diesem Geschlecht verdeutlicht. Auch dabei fanden wieder einige Familienmitglieder den Weg zurück nach Rosenfeld. Ein Haus in Basel wurde nach Rosenfeld benannt, und im Familienwappen der Iselins ist wiederum eine Rose zu finden.

In einem Stammbaum sind die direkten Nachfahren von Heinrich Iselin von Rosenfeld aufgeführt, der 1364 nach Basel umsiedelte. Weshalb die Iselins damals aus Rosenfeld wegzogen, konnte bis heute nicht genau geklärt werden.

Am Ende seines Vortags stand Hans-Ulrich Iselin noch zum Gedankenaustausch mit den Gästen bereit. Heimdirektorin Heike Henninger hatte im Rahmen des Vortrags auch zu einem Stehempfang geladen.

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