Mit der Gestaltung des Friedhofs hat sich der Isinger Ortschaftsrat befasst. Symbol-Foto: © Magnus – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Konzept für Friedhof sorgt für Diskussion bei den Isinger Räten

Rosenfeld-Isingen. Der Ortschaftsrat hat sich mit dem Vorschlag des Gemeinderats auseinandergesetzt, eine weitere Form der Bestattungsmöglichkeit in Rosenfeld und den Teilorten zu schaffen. Damit sollen die Friedhöfe nicht durch Stelen und Rasengräber in Zukunft eintönig werden.

Vorgeschlagen werden sogenannte Themenfelder, in denen Urnen beigesetzt werden. Die Pflege und Bepflanzung erfolgt durch den Bauhof. Es werden Blumen, Sträucher und Pflanzen eingesetzt, welche pflegeleicht und mehrjährig sind.

Nach einer Vor-Ort-Besichtigung auf dem Isinger Friedhof wurde der von der Stadtverwaltung geplante Standort für das Themenfeld als nicht optimal befunden und ein neuer Standort entlang des Weges (vormals Gräber) vorgeschlagen. Die alte Hecke müsste weichen, so dass das geplante Themenfeld von der Leichenhalle gesehen werden kann.

Werner Dannecker bemerkte, dass es für den Bauhof eine Mehrarbeit sei und auch wiederum die Kosten steigen würden. Michaela Franz kann sich diese Bestattungsform als sehr nachgefragt vorstellen.

Ortsvorsteherin Sigrid Lehmann schlug vor, die Bepflanzung mit dem Thema "Vier Jahreszeiten" zu gestalten. Als Gedenktafel oder Gedenkstein könne man sich wie in den Bildvorschlägen aus Rielasingen-Worblingen Steine vorstellen, die beschriftet werden. Außerdem regte Manfred Bürger an, eine Platte für Angehörige zum Ablegen von Sträußen oder ähnlichem einzuplanen, damit Blumen nicht im Themenfeld abgelegt werden.

Zugestimmt wurde der Umsetzung eines Themenfelds und den vom Ortschaftsrat vorgeschlagenen Kriterien.

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