Die Stadtkirche wird künftig nicht mehr beleuchtet. Foto: Visel

Die Stadt Rosenfeld plant konkrete Maßnahmen zum Energiesparen.

Rosenfeld - In Zeiten rasant steigender Energiepreise und der Knappheit an Gas und Strom will auch die Stadt Rosenfeld den Rotstift ansetzen. Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag mit mehreren Maßnahmen befassen, welche die Stadtverwaltung plant.

Heizung wird heruntergedreht

Schon vorgegeben sind per Verordnung des Bundes einige Schritte zum Sparen. So soll die Temperatur in Arbeitsräumen nicht höher als 19 Grad Celsius steigen. Durchgangsbereiche wie Treppenhäuser oder Flure werden nicht mehr geheizt. Warmwasser an Waschbecken soll es aus Energieersparnisgründen nicht mehr geben. Gebäude und Baudenkmale werden nachts nicht mehr beleuchtet.

Das gilt in Rosenfeld für die Stadtkirche, die laut Bürgermeister Thomas Miller künftig nicht mehr beleuchtet wird.

Neue Duschköpfe sparen Wasser

Dieser Linie folgt auch die Stadtverwaltung mit Hilfestellung der Energieagentur Zollernalb. Die Verwaltung legt dem Gemeinderat verschiedene Vorschläge vor. So sollen in den Duschen in städtischen Einrichtungen Wasser sparende Duschköpfe eingebaut und die Wassertemperatur gesenkt werden. Entsprechend der Verordnung des Bundes über kurzfristig wirksame Maßnahmen wird das Warmwasser an Waschbecken abgedreht.

Vorgesehen ist auch, die Straßenbeleuchtung von 0 bis 4.30 Uhr auszuschalten. Bis auf die Weihnachtsbäume in allen Stadtteilen soll es keine weitere städtische Weihnachtsbeleuchtung geben.