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Rosenfeld Neues Netz erreicht einzelne Gebäude

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Glasfaserleitungen sollen bis in die Häuser verlegt werden. Symbolfoto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Nach dem Bau eines Breitbandnetzes, das Rosenfeld mit den Stadtteilen verbindet, geht es an die "letzte Meile": Auch Betriebe und Bildungseinrichtungen sollen schnelles Internet bekommen. Dazu hat der Gemeinderat die Arbeiten vergeben.

Rosenfeld. Wie Erwin Hauser von RBS wave im Gemeinderat erläuterte, ist geplant, im im Rosenfelder Industriegebiet Dornbrunnen Glasfaserleitungen zu den einzelnen Gebäuden zu ziehen. Dafür, so Hauser, müsse man aber nicht die vielerorts frisch gerichteten Straßen und Gehwege aufs Neue aufreißen. Beim Ausbau sind bereits neben Strom-, Wasser- und Kanalleitungen auch Leerrohre für das neue Breitbandnetz verlegt worden.

Auf 1,8 Kilometern werden Glasfaserkabel eingezogen. Laut Hauser sind in der Netzplanung genügend Reserve-Leerrohre und Leitungen vorgesehen, die auch künftige Gebäude erreichen können. Ein neuer Netzknoten, der etliche nachgeordnete Verteiler mit dem Backbone-Signal versorgt, wird in einem garagengroßen Bauwerk in der Nähe des Bauhofs errichtet. Ein Teil der Kabeltrasse wird in offener Bauweise ausgeführt, es muss also aufgegraben werden. Entlang der Siemens- und der Maybachstraße werden die Leitungen verlegt, so dass ein Ring entsteht.

Um die Bildungseinrichtungen anzuschließen, wird am Progymnasium ein weiterer Netzknoten gebaut.

In Heiligenzimmern wird eine Kabeltrasse von einem bestehenden Schacht in Richtung Stunzachweg gebaut. In Brittheim verläuft die Hauptstrecke im Kreuzweg und erreicht auch den Wasserturm und die Sternwarte.

In Leidringen führt die Trasse entlang der Rottweiler Straße bis zur Grundschule. Auch Bickelsberg mit dem Baugebiet Brünnle wird über Glasfasern in "Speedpipes" angebunden. Geplant ist, die bestehende "einbeinige Anbindung", so Hauser, an das Netz des jetzigen Betreibers Pepcom, heute "Pyur", durch zwei Anschlüsse, so genannte "Points of Presence", zu ersetzen.

Bürgermeister Thomas Miller betonte, dass die Stadt die Breitband-Leerrohre bis an die Grenzen der privaten Grundstücke verlegen werde als Vorausstzung für das spätere FTTB-Netz, das Glasfasern in jedes Gebäude bringe. Die Planungen und Bauarbeiten seien eng mit dem Landratsamt und der kommunalen Anstalt Komm.Pakt.Net abgestimmt.

Das günstigste Angebot hat die Baufirma Leonhard Weiss in Metzingen mit rund 517 000 Euro abgegeben.

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