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Rosenfeld Nach Blitzeinschlag: Spieler schildern Unglück

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Vom Blitzschlag haben Elektrogeräte im Sportheim und die Flutlichtanlage (im Hintergrund) etwas abbekommen. Foto: Hauser

Rosenfeld-Heiligenzimmern - "Glück gehabt!" Nach der Aufregung am Freitagabend, als nach einem Blitzeinschlag auf dem Sportplatz 15 Aktive des SV Heiligenzimmern verletzt worden waren, kann Vorsitzender Bernd Buk schon wieder gelassener die Ereignisse schildern.

Dazu trägt auch der Umstand bei, dass nur noch drei Spieler zur Beobachtung im Krankenhaus sind und voraussichtlich 48 Stunden nach dem Ereignis entlassen werden, hält Buk fest: "Sie sind wohlauf." Einige Aktive durften noch Freitagnacht wieder nach Hause, weitere im Laufe des Samstags.

Buk selbst war zur Unglückszeit im "Biergarten", einer Veranstaltung, die der SV Heiligenzimmern organisiert hatte, rund 500 Meter vom Sportplatz entfernt. "Auf einmal ein greller Blitz, danach ein heftiger Schlag" - das hatte Buk mitbekommen und gleich vermutet, dass es einen Einschlag gegeben hat. Als dann immer mehr DRK-Einsatzfahrzeuge sowie Polizei und Feuerwehr anrückten und er erfuhr, wo es eingeschlagen hatte, machte er sich sofort auf den Weg. "Die Erstversorgung war bereits geschehen", schildert der Vorsitzende. Er habe mit dem Trainer und einigen Spielern sprechen können und war erleichtert.

"Kribbeln in den Gliedmaßen"

Aaron Haid, Spielführer der ersten Mannschaft, sagte: „Wir befanden uns auf dem Platz zum Trainieren als unvermittelt ein Blitz erleuchtete, gefolgt von einem Wahnsinnsdonnerknall und dann war es schon wieder vorbei. Ich spürte eine unvorstellbare Spannung hinter mir und drehte mich unvermittelt um, weil ich gar nicht kapierte, was geschehen war. Einigen Spielern hatte es einfach die Beine weggezogen. Wir halfen einander und flüchteten in die Kabine.“ „Für mich war der Blitzschlag wie ein ungemein schwerer Schlag auf den Kopf, dann bin ich umgeknickt,“ sagt der stellvertretende Spielführer Sebastian Wörz. „In der Kabine spürten manche dann ein Kribbeln in den Gliedmaßen und Kopfweh, sonst ging es uns gut.“

Die Betroffenen hatten alle keine schweren Verletzungen davongetragen. Somit konnte auch den Angehörigen Entwarnung gegeben werden.

Viele Schäden am Sportgelände entstanden

Glück im Unglück hatten die AH-Spieler des SV Heiligenzimmern. Sie hatten vor den Aktiven trainiert und waren bereits in der Kabine, als der Blitz einschlug. Laut Buk hat es aber materielle Schäden gegeben: Der Beamer, Router und Pay-TV-Reciever im Sportheim sind kaputt, von den acht Scheinwerfern der Flutlichtanlage funktioniert nur noch einer.

Angesichts der Vorfälle am Freitag wird versucht, das für Donnerstag vorgesehene Pokalspiel zu verlegen, erläutert Buk. Er ist sich aber sicher, dass am kommenden Sonntag das Heimspiel gegen Burladingen zum Auftakt der Saison stattfinden kann.

Der Blitz war am Freitag gegen 20.30 Uhr eingeschlagen, rund 50 Meter vom Sportplatz entfernt. Drei Notärzte, die Schnell-Einsatz-Gruppe Balingen und die Besatzung mehrere Rettungswagen aus dem Zollernalbkreis – einer war aus dem Kreis Rottweil angefahren – übernahmen die Versorgung. Die Verletzten wurden auf die Krankenhäuser in Balingen, Albstadt, Rottweil und Oberndorf verteilt.

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