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VW Käfer weckt in Rosenfeld Jugenderinnerungen. Technikfans bewundern historische Fahrzeuge.

Rosenfeld - Einen Rekordansturm hat gestern der zwölfte Rosenfelder Klassiktag erlebt. Zahlreiche Oldtimer-Liebhaber und interessierte Gäste aus der gesamten Region bewunderten die rund 400 Fahrzeuge in der historischen Altstadt.

Lack, Chrom und Stahl glänzten und funkelten zwischen den historischen Gemäuern. Wieder ist es dem Initiator Friedbert Morsch gelungen, viele Fahrzeuge nach Rosenfeld zu holen.

Schnell war die Altstadt mit Old- und Youngtimern, Schleppern, Feuerwehrfahrzeugen und unzählige Motorrädern gefüllt. Da der Platz nicht ausreichte und der Klassiktag einen noch nie da gewesenen Zulauf erfuhr, wurden viele Raritäten auch auf dem Schulgelände und Wöhrd präsentiert.

Friedbert Morsch stellte im Beisein von Bürgermeister Thomas Miller bei der Lehner-Brauerei die vielen Fahrzeuge, deren Inhaber und die Herstellerfirmen vor. Speziell für französische Fahrzeuge gab es einen reservierten Bereich. Die Technikliebhaber nahmen die Fahrzeuge ganz genau in Augenschein, begutachten die Motoren und Innenausstattungen der Fahrzeuge. Im Mittelpunkt stand der VW Käfer, von dem es zahlreiche Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten zu sehen gab. Viele Besucher erinnerten sich, früher selbst so ein Auto gefahren zu haben. Aber auch beim Anblick anderer Fahrzeuge schlugen die Herzen der Liebhaber höher: So sorgte ein blitzblank polierter Cadillac aus dem Jahr 1957 mit seinen 264 PS für Aufsehen.

Dank der Unterstützung des Fremdenverkehrsvereins und des Fördervereins Rosenfeld ging die Mammutveranstaltung reibungslos über die Bühne. Ursula von Rosenfeld alias Alina Rapp und die Vertreterin der Stadtverwaltung, Kathrin Meboldt, überreichten Präsente an die Fahrer. Die Stadtkapelle Rosenfeld hatte zum Biergartenfest eingeladen, das mit der traditionellen Altstadt­hockete verbunden wurde.