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Rosenfeld Kangal geht auf kleine Vierbeiner los

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Ein Kangal ist in Bickelsberg auf zwei kleinere Hunde losgegangen. Foto: Symbolfoto: Schmidt

Rosenfeld-Bickelsberg - Seit langem bereitet in Bickelsberg ein Kangal Probleme. Der große Hund habe seine zwei Samojeden angegriffen und gebissen, sagt ein Nachbar. Nun haben die Behörden eingegriffen.

Der Kangal wird in der Türkei als Herdenschutzhund, Wachhund und Diensthund eingesetzt. In zwei deutschen Bundesländern, in Hamburg und Hessen, ist der muskulöse Hund als gefährlich eingestuft. Verlangt werden dort ein Wesenstest und ein Sachkundenachweis, ob der Halter geeignet ist und die nötigen Kenntnisse besitzt. Solche Hunde, die in Anatolien an menschenleere Landschaften gewöhnt sind, brauchen laut Experten viel Raum, eine Beschäftigung und eine feste Hand des Halters. Eine Haltung im dicht besiedelten Mitteleuropa sei sehr schwierig. Kangals vertragen sich demnach selten mit anderen Hunden und gelten als dominant und misstrauisch gegenüber Fremden.

Als seine Tochter mit den beiden Hunden auf dem Weg nach Hause gewesen sei, berichtet der Nachbar der Kangal-Halter, sei der Kangal über den zwei Meter hohen Zaun gesprungen und auf die kleinen Hunde losgegangen. Das Mädchen habe vor Schreck die Leinen losgelassen, und der Kangal habe die Samojeden angegriffen und gebissen. Nach einigen Minuten sei die Lebensgefährtin des Hundehalters ausgetaucht, habe seine Tochter beschimpft und sei mit dem Kangal zu ihrem Grundstück gegangen.

Schon zweimal seien seine beiden Hunde von dem großen Hirtenhund attackiert worden, aber es sei ohne größere Verletzungen abgegangen, so der Bickelsberger. Seine Frau habe den Vorfall bei der Stadtverwaltung Rosenfeld angezeigt.

Dort bestätigt man diese Meldung: "Wir überprüfen die Haltung eines großen Hundes in Bickelsberg", sagt Ruth Alf, Leiterin des Hauptamts und auch für Angelegenheiten der öffentlichen Ordnung zuständig. In solchen Fällen werden nach ihren Angaben das Veterinäramt beim Landkreis und die Polizei eingeschaltet.

Der Polizeiposten Rosenfeld wisse Bescheid, sagt Thomas Kalmbach, Pressesprecher im zuständigen Polizeipräsidium Tuttlingen. Beamte der Hundestaffel seien nach Bickelsberg gefahren, hätten den Hund und seine Haltungsbedingungen in Augenschein genommen und eine Wesensprüfung durchgeführt.

Der Nachbar gibt an, dass der Kangal seit einiger Zeit nicht mehr auf den Grundstück zu sehen sei. Er vermutet, das Tier sei irgendwo eingesperrt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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