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Rosenfeld Diskussionen über Neuverpachtung

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In Rosenfeld werden die Jagdpachtverträge neu abgeschlossen. Darüber entscheiden die Jagdgenossenschaften. Symbol-Foto: Büttner Foto: Schwarzwälder Bote

Die bisherigen Jagdpachtverträge laufen zum 31. März aus. Deshalb müssen zum 1. April neue Verträge geschlossen werden. Das geht nicht immer ohne Probleme ab.

Rosenfeld. Nichtöffentlich haben im Januar Versammlungen der drei Rosenfelder Jagdgenossenschaften stattgefunden. Dabei ging es unter anderem um die Auswahl der Jagdpachtinteressenten und die Übertragung der Verwaltung der Jagdgenossenschaft an den Gemeinderat.

Interessierte zur Jagdpacht in den insgesamt acht Jagdbögen hatten zuvor die Möglichkeit, sich bei der Stadtverwaltung zu bewerben. Die Vorschläge gingen dann an die Jagdgenossenschaften und später an den Gemeinderat und die Ortschaftsräte. Diese Gremien haben in der Regel den vorgelegten Listen so zugestimmt.

Fragen zur Jagdverpachtung und zum Vorschlag der Jagdgenossenschaft stellte Landwirt Walter Höhn, Ortsobmann des Kreisbauernverbands, in der jüngsten Sitzung des Isinger Ortschaftsrats an Ortsvorsteherin Sigrid Lehmann. Ein Wunsch sei, alle Jagdinteressenten als neue Pächter oder Jagdberechtigte aufzunehmen.

Lehmann erwiderte, die Vorschläge zur Neuverpachtung lägen dem Ortschaftsrat zur Beratung vor. Es gebe in der neuen Jagdpachtzeit keine Begrenzungen der Jagderlaubnisse (früher Begehscheine).

Ein anderer Bürger äußerte, er habe Interesse an einer Jagdpacht, und fragte, wie er Berücksichtigung finden könne. Lehmann wies darauf hin, dass die Jagdinteressenten mit den bisherigen Pächtern das Gespräch suchen sollten.

Ortschaftsrat Werner Dannecker kritisiert, dass es angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest zu wenige Jäger gebe und der Bestand an Schwarzwild wirksam beschränkt werden müsse. In dem laufenden Verfahren würden "potenzielle Jäger ignoriert".

Jagdbezirke sind je nach Größe Eigenjagdbezirke oder gemeinschaftliche Jagdbezirke. Das Jagdrecht steht dem Eigentümer eines Eigenjagdbezirks oder einer Jagdgenossenschaft zu. Eine Jagdgenossenschaft besteht aus den Eigentümern der dazu gehörenden Grundflächen. Die Jagdgenossenschaft wählt einen Jagdvorstand, der sie vertritt. Alternativ kann die Verwaltung auf den Gemeinderat übertragen werden. Die Jagdgenossenschaft muss eine Satzung beschließen.

Das Jagdrecht der Jagdgenossenschaft kann durch auf eigene Rechnung beauftragte Jäger oder durch Verpachtung vergeben werden. Diese erfolgt durch Beschluss der Jagdgenossenschaft oder des Gemeinderats, wenn ihm die Verwaltung übertragen ist. Wenn bei einer Verpachtung eine Person neu in das Pachtverhältnis eintreten will, muss eine Versammlung der Jagdgenossenschaft einberufen werden. Die Versammlung ist nichtöffentlich. Jeder Jagdgenosse erhält einen personalisierten Stimmzettel.

Die Satzung und die Pachtverträge müssen der unteren Jagdbehörde vorgelegt werden.

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