Eine Erinnerung aus kälteren Jahren ist dieses Bild. Die Männer und Fahrzeuge des Rosenfelder Bauhofs sind in diesem Winter nur selten zum Schneeräumen und Streuen ausgerückt, blieben aber nicht untätig. Foto: Stadtverwaltung

Rosenfelder Bauhof verzeichnet diesmal nur wenige Winterdienst-Einsätze. Andere Arbeiten vorgezogen.

Rosenfeld - Der Winter, der fast keiner war, hat auch den Männern des Rosenfelder Bauhofs weniger Einsatzstunden beschert und den Salzverbrauch drastisch gedrückt. So hatte der Bauhof im Winter 2012/13 221 Tonnen Streusalz verbraucht; ein Jahr zuvor waren es 131 Tonnen. Zahlen für diesen Winter hat Bürgermeister Thomas Miller noch nicht. Er sieht auch kein Problem mit der Lagerung des nicht benötigten Streusalzes: Dieses liegt in einem Silo auf dem Bauhofgelände. Anders könnte es in offenen Salzhallen aussehen, so Miller. "Wir kaufen das Salz schon im Sommer, da ist es günstiger", erklärt er. Sollte das Streumittel in einem strengen Winter ausgehen, wird der Lieferant angerufen, der rasch die nötige Menge bringt.

Ein paarmal haben die Männer und Fahrzeuge des Rosenfelder Bauhofs und der beauftragten Unternehmen in den vergangenen Wintermonaten bei glatten Straßen ausrücken müssen. Doch sind laut Miller für die städtischen Arbeiter weniger Arbeitsstunden im Winerdienst angefallen – das bedeutet auch weniger Überstundenzuschläge aus der Stadtkasse. Die Unternehmen, die den Winterdienst in den Stadtteilen erledigen, bekommen laut Miller eine Bereitstellungspauschale, werden aber ansonsten nach geleisteten Stunden bezahlt.

Das heißt nicht, dass die Belegschaft des Bauhofs untätig geblieben ist: Die Arbeiter erledigen unter der Regie von Wilhelm Knaisch jetzt das, was üblicherweise später anfällt, etwa das Räumen von Gräben und Herrichten von Drainagen oder die erste Grünpflege.