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Rosenfeld Blickle-Chefs greifen zu den Spaten

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Fotos: Hertl Foto: Schwarzwälder Bote

Das zweite Großprojekt in Corona-Zeiten hat der Räder- und Rollenhersteller Blickle begonnen. Während seit Mitte März die Bauarbeiten für die neue Polyurethan-Fertigung in vollem Gang sind, ist am Dienstag der Startschuss für die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes mit Kundenzentrum und Kantine gefallen.

Rosenfeld. Ein Bagger rollte über den früheren Mitarbeiterparkplatz als Zeichen, dass die Bauarbeiten bald losgehen.

David Blickle, Mitglied der Geschäftsleitung, wies darauf hin, dass aus Platzmangel mehrere Abteilungen der Verwaltung ausgelagert seien, unter anderem die Arbeitsvorbereitung und die IT. Seit mehr als vier Jahren laufen die Planungen für das neue Verwaltungsgebäude. Blickle zeigte sich überzeugt, dass trotz des durch Corona ausgelösten Trends zu Home-Office weiterhin feste Büroarbeitsplätze benötigt werden. Das Kundenzentrum mit Besprechungsräumen und Testparcours zeige, so Blickle, die hohe technische und betriebliche Kompetenz der Firma. Die Kantine komme den Mitarbeitern zugute. Er sprach allen Beteiligten an dem Bauprojekt seinen Dank aus.

Bürgermeister Thomas Miller wertete die Investition am Stammsitz als Bekenntnis zum Standort Rosenfeld. Passend dazu werde gleichzeitig die Gasversorgung der Netze BW in Rosenfeld aufgebaut, die auch die Firmen im Gewerbegebiet anbinde.

Siegfried Schmelzle, dessen Büro Schmelzle + Partner seit Jahren Planungen für Blickle übernommen hat, ging auf die Vorgeschichte ein. 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, habe die Blickle-Geschäftsleitung das Projekt Logistikzentrum zunächst gestoppt. "Dann kam der zweite Anruf: Wir bauen doch", erinnerte sich Schmelzle: "Die Geschichte wiederholt sich. Diesmal, im März 2020, kamen auch zwei Anrufe."

Die neue PU-Fertigung umfasst eine Fläche von 24 000 Quadratmetern. Das siebenstöckige Bürogebäude mit Tiefgarage bietet Platz für 200 neue Arbeitsplätze. Schmelzle wies auf die "extrem komplexe Technik" mit Heizung durch die Prozessabwärme der PU-Produktion, einer Fotovoltaikanlage und intelligenter Gebäudehülle hin.

Von seinem Haus in Bickelsberg kann Dieter Straub, Vorsitzender der Geschäftsführung des Bauunternehmens Leonhard Weiss, den Fortschritt am Blickle-Neubau verfolgen. Er schätzte sich glücklich, kurz vor seiner Pensionierung am Spatenstich eines nicht alltäglichen Bauvorhabens teilnehmen zu dürfen.

Reinhold, Denise und David Blickle, Mitgeschäftsführer Walter Wager, Siegfried Schmelzle, Dieter Straub und andere griffen dann zu den Spaten, um die Bauarbeiten symbolisch zu beginnen. Der Rohbau soll nach Plan bis März 2021 beendet sein.

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