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Rosenfeld Beruf führt ihn in die ganze Welt

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Für das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung ist der Mediziner Peter G. Kremsner Standortvertreter für Tübingen und verantwortlich für die Malariaforschung. Foto: May Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Klaus May

Rosenfeld-Heiligenzimmern/Tübingen. In der ganzen Welt unterwegs, mit Dienstsitz in Tübingen, ist der Medizinprofessor Peter G. Kremsner aus Heiligenzimmern. Kremsner leitet das Institut für Tropenmedizin.

Das Institut ist auch Mitglied des Zentrums für Infektionsmedizin, Comprehensive Infectious Disease Center (CIDiC), in Tübingen. Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung ist Kremsner Standortvertreter für Tübingen. Mit Fördermitteln in Höhe von 40 Millionen Euro pro Jahr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wird die internationale Zusammenarbeit in der Erforschung und Behandlung von Infektionskrankheiten gefördert. Innerhalb des Zentrums leitet Kremsner deutschlandweit den Kampf gegen die Tropenkrankheit Malaria.

Peter Kremsner ist seit 14 Jahren heimisch in Heiligenzimmern mit seiner Frau, der Rechtsanwältin Inge Thomforde, und den drei Kindern Helene, Gottfried und Ferdinand und hat berufliche Stationen in Wien, Berlin, Brasilien und den USA durchlaufen.

Seit vielen Jahren in Deutschland fest integriert, hat er die österreichische Staatbürgerschaft behalten. Er sei "ein überzeugter Europäer", so der Opernliebhaber.

Kremsner koordiniert internationale Studien und ist auch Direktor am Albert-Schweitzer Hospital in Lambaréné im afrikanischen Staat Gabun. Regelmäßig pendelt Kremsner zwischen Tübingen und Lambaréné.

Neue Chancen gibt es nach Kremsners Angaben in der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Malaria. An der bisher größten weltweiten Studie zur klinischen Entwicklung haben sich 16 000 Kinder an zehn Standorten in Afrika beteiligt, davon mehr als 1000 Kinder in Lambaréné.

Unterstützt werden diese Studien von der Bill- und Melinda-Gates-Stiftung mit einem Betrag von etwa 100 Millionen Dollar sowie durch den pharmazeutischen Konzern GlaxoSmithKline. Nachdem fast 100 Jahre lang in den Bereich geforscht worden war, sieht Kremsner eine Möglichkeit, in zwei Jahren einen Impfstoff mit 55 Prozent Schutz gegen Malaria auf den Markt zu bringen. Das Leitungsgremium dieser Impfstoffentwicklung werde sich im September in Ghana wieder treffen, und große Erwartungen würden in die am Jahresende angepeilte Veröffentlichung gesetzt.

Derzeit bereitet Kremsner die 100-Jahr-Feier des Eintreffens von Albert Schweitzer und seiner Frau Helene in Gabun vor. Im April 1913 richtete der Arzt in einem Hühnerstall die erste ärztliche Versorgungsstation ein.

Mit dem Staatspräsidenten von Gabun, Ali-Ben Bongo Ondimba, ist der Tübinger Professor im engen Kontakt, und erwartet wird anlässlich dieses großen Festaktes die Eröffnung eines neuen Gebäudes am Forschungszentrum im Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Lambaréné.

 
 

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Steffen Maier

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