Wo steht Rosenfeld in zehn Jahren? Diese Frage beantwortet Täbingens Ortsvorsteher Daniel Jäschke mit Blick auf seinen Stadtteil und die Gesamtstadt.
Er ist noch relativ kurz im Amt, doch der Täbinger Ortsvorsteher Daniel Jäschke hat schon viele Ideen entwickelt, wie man „seinen“ Stadtteil voranbringen kann mit seiner gewachsenen Struktur und einem regen sozialen Gefüge mit zehn aktiven Vereinen bei rund 540 Einwohnern.
Das Stadtentwicklungskonzept für Rosenfeld mit seiner Bestandsaufnahme und vielen Vorschlägen für die Zukunft ist auf die Zielmarke 2035 ausgerichtet – Anlass für Jäschke für einen Blick nach vorne:
„Täbingen liegt im Bereich des „Kleinen Heubergs“ – landschaftlich eingebettet in attraktive Natur, mit weitem Blick über das Albvorland und das Tal. Dieser starke landschaftliche Rahmen bleibt auch in Zukunft ein wesentlicher Standortvorteil.
Raum für Wachstum
Durch die Erweiterung des Baugebiets Breite II entstehen zusätzliche Perspektiven: Sieben neue Bauplätze schaffen weiteren Raum für Wachstum und junge Familien. Als traditionell gewachsener Ortsteil mit bäuerlichen Wurzeln verfügt Täbingen über eine stabile soziale Struktur, auf der sich zukünftige Entwicklungen gut aufbauen lassen.
Die Stadt verfolgt klare Ziele im Bereich Nachverdichtung und vielfältiger Wohnformen. Angestrebt sind neue Angebote wie Mehrgenerationenwohnen auch für ältere Menschen.
Auch infrastrukturell ist Täbingen gut aufgestellt. Der Glasfaserausbau sowie der neue Mobilfunkmast mit 5G-Versorgung sind klare Vorteile für Berufstätige.
Ein weiterer Pluspunkt ist das aktive Vereinsleben: Zehn engagierte Vereine und die neue Tagwin-Halle mit täglich wechselndem, vielfältigem Sportangebot tragen zu einem lebendigen, sozialen Miteinander bei.
Das vom Ortschaftsrat initiierte Dorfmittenkonzept – begonnen mit dem neuen Wassertretbecken – stärkt zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl. Die Neuverpachtung des „Löwen“ und die erweiterten Öffnungszeiten verbessern das gastronomische Angebot und fördern das gesellige Zusammenkommen, auch in den Abendstunden.
Modern und liebenswert
Wenn man Täbingen im Jahr 2035 mit einem Leitbild zusammenfassen möchte, würde dieses lauten: Täbingen 2035 – modern, grün, lebenswert.
Täbingen entwickelt sich zu einem Ort, der architektonisch und energetisch modern ist, gleichzeitig aber sozial, ökologisch und digital vernetzt. Ein Ort, der seine Tradition bewahrt und dennoch konsequent in die Zukunft denkt – ein gutes Beispiel für ein Dorf der Zukunft.