Roman Rees will sich möglichst schnell wieder im Weltcup beweisen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Zweite IBU-Cup-Station, zweite Chance für Roman Rees, sich für einen Platz im Weltcup-Team zu empfehlen. Doch der Schwarzwälder ist beim Einzel im Ridnauntal nur Mittelmaß.

30, 12 und 15 – mit diesen Platzierungen konnte Roman Rees (SV Schauinsland) zum IBU-Cup-Auftakt in Obertillach nicht zufrieden sein. Während David Zobel nach Podestplätzen in Obertillach ab Freitag beim Weltcup in Hochfilzen starten darf, muss sich der Schwarzwälder weiter über den „zweitklassigen“ IBU-Cup für höhere Aufgaben empfehlen. Nur mit Weltcup-Platzierungen in den Top 15 kann ein Olympiaticket gelöst werden. Bis dahin ist es also ein sehr weiter Weg für den 32-Jährigen.

 

Zwei Fehler

Der Ex-Gesamtführende des Weltcups startete am Donnerstag gut in das 20 km lange Einzel. Die ersten fünf Scheiben im Liegendanschlag blieben stehen. So war es auch beim dritten Schießen.

Allerdings leistete sich Roman Rees in beiden Stehendprüfungen jeweils eine Fahrkarte, musste insgesamt also zwei Strafminuten einstecken.

Dies war in einer starken Konkurrenz zu viel. Am Ende landete der Schwarzwälder auf Rang 20. Lucas Fratzschner (10.) war der beste DSV-Starter.

Es siegte der fehlerfreie Österreicher Dominic Unterweger, der am Ende im Vergleich zu Rees 3:03 Minuten schneller war.

So geht es weiter

In Südtirol steht am Samstag ein Sprint auf dem Plan, am Sonntag wartet dann noch der Verfolger.